Ortsbesichtigung
Klasse 2 a soll es bald besser gehen

Horstmar -

Der Schulausschuss sah sich während seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend in der Astrid-Lindgren-Schule in Horstmar um. Dabei nahm das Fachgremium unter den Vorsitz von Petra Raus (CDU) auch den Klassenraum der 2 a in Augenschein. Für diesen baten besorgte Eltern um Verbesserungen.

Freitag, 06.10.2017, 19:00 Uhr
Zeitweise wurde das Klassenzimmer der 2 a als Fachraum für Englisch genutzt. Durch die Dauerbelegung ist der Druck, zu handeln, für den Schulträger nun größer geworden.
Zeitweise wurde das Klassenzimmer der 2 a als Fachraum für Englisch genutzt. Durch die Dauerbelegung ist der Druck, zu handeln, für den Schulträger nun größer geworden.

Vollstes Verständnis für die Sorge der Eltern, deren Kinder die Klasse 2 a der Astrid-Lindgren-Schule in Horstmar besuchen, zeigten die Mitglieder des Schulausschusses während ihrer jüngsten Sitzung. Um sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen, nahm das Fachgremium unter dem Vorsitz von Petra Raus (CDU) am Donnerstagabend den Klassenraum der Zweitklässler in Augenschein. „Hier muss schnell etwas passieren“, lautete der fast einmütige Kommentar nach der Ortsbesichtigung.

In einem Schreiben vom 18. September hatten Vertreter der Klassenpflegschaft Bürgermeister Robert Wenking und alle im Rat vertretenen Fraktionen bereits im Vorfeld auf die Probleme im Raum 29 aufmerksam gemacht. Als Eckraum des Gebäudes sei das Klassenzimmer von allen Seiten der Sonne ausgesetzt, so dass es sich den ganzen Tag hinweg aufheize. Die Schüler seien deswegen während der gesamten Unterrichtszeit hohen Raumtemperaturen ausgesetzt.

Gleichzeitig bilde sich schlechte Luft, weil es keine ausreichenden Belüftungsmöglichkeiten gäbe. Wie die kommissarische Schulleiterin, Claudia Geldermann, den Besuchern berichtete, wäre es auch nicht besonders sinnvoll, die Fenster während der Unterrichtszeit zu öffnen, da der Verkehrslärm die Kinder ablenke.

Wie die Eltern weiter beklagten, führten die hohen Raumtemperaturen und die schlechte Luft im Klassenraum dazu, dass die Schüler Kopfschmerzen bekämen und unter Erschöpfungszuständen litten, was wiederum zu Konzentrationsschwierigkeiten führe.

Auf Anfrage von Bürgermeister Wenking bestätigte die kommissarische Schulleiterin, dass das Klassenzimmer vorher einige Zeit als Fachraum für Englisch gedient habe und als solcher nicht ständig genutzt worden sei.

Nach nunmehr etwa einjähriger Unterrichtszeit der Klasse 2 a habe sich gezeigt, dass der Raum, der als heißester der gesamten Schule gelte, „unzumutbare Verhältnisse“ biete, beanstandeten die Eltern, die die Verwaltung und die Kommunalpolitiker darum baten, möglichst schnell eine Lösung für die beschriebenen Probleme zu finden.

„Da der Raum wieder von einer Klasse belegt ist, besteht größerer Druck zu handeln“, gestand der Bürgermeister ein, der versprach, dass sich die Stadt als Schulträger dafür einsetzt, dass in diesem Fall Abhilfe geschaffen wird. Während der sich anschließenden Sitzung beauftragten die Ausschussmitglieder die Verwaltung die entsprechenden Schritte in die Wege zu leiten. Dieses solle möglichst pragmatisch und kurzfristig geschehen, so dass der nächste Sommer für die Klasse erträglich würde.

Während der Besichtigung konnten die Besucher auch die bisher umgesetzten Maßnahmen aus dem Programm „Gute Schule 2020“ persönlich in Augenschein nehmen. Dabei lobten die Ausschuss-Vorsitzende und der Bürgermeister ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und mit Verwaltungsmitarbeiter Detlef Wilming, der für die Schulangelegenheiten der Burgmannsstadt zuständig ist. Der Dialog solle auf alle Fälle weitergeführt werden.

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