Neue Broschüren
„Eine Gemeinschaftsleistung“

Horstmar/Laer/Schöppingen -

Die Sekundarschule Horstmar/Schöppingen und das Lernzentrum Horstmar werben um neue Schüler. In Broschüren stellen die beiden Einrichtungen ihre Angebote und ihre pädagogischen Konzepte vor. Diese waren Thema einer Pressekonferenz, zu der der Schulzweckverband Horstmar-Schöppingen ins Historische Rathaus der Stadt Horstmar eingeladen hatte.

Freitag, 01.12.2017, 20:00 Uhr aktualisiert: 03.12.2017, 13:08 Uhr
Schulleiter Jochen Hornemann, Laers Bürgermeister Peter Maier, Schulzweckverbands-Vorsitzende Petra Raus, Detlef Wilming, der bei der Stadt Horstmar für Schulen zuständig ist, Schulleiter Hubertus Drude, Horstmars Bürgermeister Robert Wenking und Verbandsvorsteher Franz-Josef Franzbach (v.l.) werben für den Schulzweckverband und die neuen Schulbroschüren.
Schulleiter Jochen Hornemann, Laers Bürgermeister Peter Maier, Schulzweckverbands-Vorsitzende Petra Raus, Detlef Wilming, der bei der Stadt Horstmar für Schulen zuständig ist, Schulleiter Hubertus Drude, Horstmars Bürgermeister Robert Wenking und Verbandsvorsteher Franz-Josef Franzbach (v.l.) werben für den Schulzweckverband und die neuen Schulbroschüren. Foto: abi

„Wir haben unseren Schülern einiges zu bieten“, zeigt sich Franz-Josef Franzbach überzeugt. Der Bürgermeister von Schöppingen ist Vorsteher des Schulzweckverbandes Horstmar-Schöppingen, der sich während einer Pressekonferenz im Historischen Rathaus in Horstmar vorstellt. Das Gremium ist für die Sekundarschule Horstmar/Schöppingen und aufgrund einer rechtlich-öffentlichen Vereinbarung mit der Stadt Steinfurt auch für das Lernzentrum Horstmar des Gymnasiums Arnoldinum zuständig und wirbt für diese Einrichtungen.

„Der Kampf um jeden Schüler hat begonnen“, begründet der Verbandsvorsteher die Initiative, gezielt an die Öffentlichkeit zu gehen, um zu zeigen, dass die Lernstandorte Horstmar und Schöppingen ein reichhaltiges Bildungsangebot bereithalten. Das findet sich auch in einer neuen Broschüre wieder, die die Sekundarschule unter dem Motto „Eine Schule für Alle – Alle für eine Schule“ in einer Auflagenhöhe von 7800 Exemplaren herausgegeben hat.

„Wir wollten zeigen, was uns ausmacht“, erklärt Schulleiter Hubertus Drude. Sein Kollegium und er haben die Eltern eingeladen, den Lehrern im Unterricht über die Schulter zu schauen und fast 60 Anfragen von Interessieren bekommen, die das Angebot nutzen wollen. Zum Profil der Sekundarschule gehöre auch, dass sie Partnerschaften mit fast 60 Vereinen und Vereinbarungen mit 40 Betrieben führe. „Schließlich soll es ein Anschluss nach der Schule geben“, begründet Drude die Kooperation.

Zu den Gemeinschaftsaktionen mit dem örtlichen Handel und Gewerbe gehört beispielsweise auch die Ausbildungsmesse, die in diesem Jahr erstmals im „Waldschlösschen“ in Laer stattgefunden hat. „Das war eine tolle Sache“, betont Peter Maier. Laers Bürgermeister sitzt an diesem Morgen mit am Tisch, weil zahlreiche Schüler aus dem Ewaldidorf die Sekundarschule und das Lernzentrum Horstmar besuchen. Deswegen werben die Kommunen Horstmar und Schöppingen dafür, dass die Gemeinde Laer ebenfalls Mitglied des Schulzweckverbandes wird. Dann könnten die Kosten durch drei geteilt werden.

Die zwei bisherigen Partner verbindet bereits eine fast zehnjährige Geschichte. Sie begann, als die ehemalige Gemeinschaftshauptschule (Dietrich-Bonhoeffer-Schule) in Horstmar wegen nachlassender Schülerzahlen aufgelöst werden musste. Seinerzeit machten sich Bürgermeister Robert Wenking und der Rat Gedanken, wie sie eine weiterführende Schule vor Ort erhalten können. „Unser Weg war goldrichtig“, bilanziert Wenking, dass die Stadt als Schulträger erfolgreich für das Lernzentrum Horstmar gekämpft hat.

„Der Lernstandort Horstmar ist keine Zweigstelle, sondern vielmehr das zweite Standbein der Schule“, betont Schulleiter Jochen Hornemann. Die Sekundarstufe eins in der Burgmann­stadt funktioniere genau so wie die in Steinfurt. „Horstmar ist ein sehr überschaubarer Standort, an dem es sehr familiär zugeht und der technisch auf dem neuesten Stand ist“, beschreibt er die Vorzüge, die auch in der Broschüre „Meine Schule in Burgsteinfurt und Horstmar“ nachzulesen sind.

Zur Sekundarstufe zwei wechselten die Schüler später nach Burgsteinfurt. Dort gäbe es eine große Oberstufe mit einem reichhaltigen Angebot und Lehrern, die die Mädchen und Jungen bereits kennen, da diese zwischen den zwei Lernstandorten hin- und herpendeln, was eine sehr große Herausforderung für das Kollegium sei.

Dass die Eltern sehr zufrieden mit dem Angebot seien, habe sich am „Tag der offenen Tür“ gezeigt, den kürzlich zahlreiche Mütter und Väter genutzt haben, um sich über das schulische Angebot und über das pädagogische Konzept zu informieren (wir berichteten).

„Der Erfolg ist eine Gemeinschaftsleistung“, betont Bürgermeister Robert Wenking. Der Schulzweckverband sei die Klammer, die alles zusammenhalte, weist er auf die Bedeutung des Netzwerkes hin, das sich dafür einsetzte, möglichst Wohnort nahe Bildungsangebote zu machen.

Dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern und Räten „hervorragend klappt“ und alle „an einem Strang ziehen“, bestätigt die Vorsitzende der Verbandsversammlung des Schulzweckverbandes, Petra Raus.

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