Ein anderer Blick
Gertrudiskirche in Pink getaucht

Horstmar -

Marie-Theres Kock stammt aus Münster. Nach Horstmar hat sie Dirk Preckel gelockt. Der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins „HorstmarErleben“ hat der Fotokünstlerin die Denkmäler der Burgmannsstadt ans Herz gelegt. Diese hat sie in zahlreichen Werken auf ganz besondere Weise festgehalten. Ihre Arbeiten sind noch bis zum 15. Dezember in der Sparkasse in Münster zu sehen.

Dienstag, 05.12.2017, 06:00 Uhr aktualisiert: 06.12.2017, 17:06 Uhr
Marie-Theres Kock stammt aus Münster. Nach Horstmar hat sie Dirk Preckel gelockt. Der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins „HorstmarErleben“ legte der Fotokünstlerin die Denkmäler der Burgmannsstadt ans Herz.  
Marie-Theres Kock stammt aus Münster. Nach Horstmar hat sie Dirk Preckel gelockt. Der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins „HorstmarErleben“ legte der Fotokünstlerin die Denkmäler der Burgmannsstadt ans Herz.  

Die Gertrudiskirche in Pink getaucht und die Burgmannshöfe mit bunten Akzenten und Schriftzügen – so haben die Bürger die altehrwürdigen Horstmarer Gebäude sicher noch nie gesehen. Die Fotokünstlerin Marie-Theres Kock hat den Denkmälern einen neuen, überraschenden Look verpasst. Ihre Werke mit Motiven aus der Burgmannstadt werden derzeit im Foyer der Sparkasse präsentiert. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Stadtmarketingverein „Horstmar­Erleben“.

Die reine Abbildung der Realität ist Marie-Theres Kock zu langweilig. „Ich möchte das Alltägliche und Vertraute neu und anders darstellen“, beschreibt sie ihre künstlerische Intention. Dazu nutzt sie die elektronische Bildbearbeitung, experimentiert mit den vielfältigen Möglichkeiten. „Ich bearbeite meine Fotos immer, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß“, erklärt die Ausstellerin.

Besonderes Interesse hat sie an Farbkontrasten und Veränderungen, liebt nach eigener Aussage die Extreme. Mit Blick fürs Detail komponiert Kock ihre Bilder. So sind Burgmannshöfe und Gertrudiskirche zwar zu erkennen, wirken aber fremd. „Die Leute sollen ja auch zwei Mal hinschauen“, beschreibt die Fotografin den gewollten Effekt.

Doch was hat die Münsteranerin eigentlich nach Horstmar geführt? „Ich habe Dirk Preckel während einer Ausstellung in Münster kennengelernt und so von der Stadt gehört. Er hat mich auf die Idee gebracht, hier Fotos zu machen“. Sie sei von den Burgmannshöfen und anderen Denkmälern sofort fasziniert gewesen und habe diese für die Bilderserie intensiv studiert.

Auf der Suche nach Motiven ist Kock häufig mit der Kamera in der Region unterwegs. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Architektur-und Landschaftsfotos, seltener Porträts. Die Bearbeitung der Bilder erfolgt dann im Atelier in Münster. Die nötigen Fachkenntnisse hat sich die gelernte Bankkauffrau selbst erarbeitet.

Die Liebe zur Fotografie entdeckte die Künstlerin bereits in jungen Jahren: „Ich habe schon als Jugendliche mit der Kamera meines Vaters fotografiert und die Grundbegriffe erlernt.“ Früh erwachte auch das Interesse an Filmentwicklung und Bildbearbeitung. Die digitale Fotografie eröffnete ihr dann neue, spannende Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Ausstellung mit den Horstmar-Bildern läuft bis zum 15. Dezember in der Sparkasse. Wer mehr über die Fotokünstlerin und ihre Werke erfahren möchte, kann sich auf ihrer Website unter www.fotokunst-kock.de informieren.

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