Ortstermin
„Die Kinder nehmen das super an“

Laer -

Der Ausschuss für Jugend, Sport, Schule und Bildung besuchte vor seiner Sitzung am Mittwochabend die Werner-Rolevinck-Schule. Dort führte Konrektorin Sylvia Beyer dem Fachgremium vor, wie das neue Screenboard funktioniert. Dabei handelt es sich um einer interaktive digitale Tafel.

Donnerstag, 22.03.2018, 18:00 Uhr
Konrektorin Sylvia Beyer führte den Besuchern vor, wie das neue Screenboard funktioniert und welche Möglichkeiten sie hat, damit den Unterricht für ihre Klasse zu gestalten.
Konrektorin Sylvia Beyer führte den Besuchern vor, wie das neue Screenboard funktioniert und welche Möglichkeiten sie hat, damit den Unterricht für ihre Klasse zu gestalten. Foto: abi

Sehr angetan von den vielfältigen Möglichkeiten eines Screenboards – dabei handelt es sich um interaktive digitale Tafel – zeigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Schule und Bildung am Mittwochabend während eines Ortstermins in der Werner-Rolevinck-Schule. Dort begrüßte Sylvia Beyer das Fachgremium unter dem Vorsitz von Margarete Müller.

Die Konrektorin stellte den Besuchern die Handhabe des neues Gerätes vor, das als moderne Tafel im Klassenzimmer genutzt werden kann. Wie die Lehrerin berichtete, arbeitet sie seit September 2017 mit der neuen Technik, die sie einerseits sehr fordert, andererseits auch viel Spaß macht. Durch Fortbildungen und Schulungen nähere sie sich der

„Ich stehe ganz alleine mit der Technik“, erklärte die Konrektorin, dass sie Schulungen und Fortbildungen absolviert, um sich mit der Materie vertraut zu machen.

„Die Kindern nehmen das super an“, berichtete Sylvia Beyer von den Erfahrungen, die sie mit ihrer Klasse gemacht hat.

„Ich kann den Ausbau nur unterstützen“, erklärte Christdemokrat Benedikt Niehues nach der Vorführung, für die sich die Ausschussvorsitzende noch einmal während der sich anschließen Sitzung im Rathaus bedankte. „Das war echt interessant“, meinte Margarete Müller. Da die Schulleiterin Ingrid Hajou noch erkrankt ist und vor den Osterferien nicht zurückerwartet wird, gab die Konrektorin einen kurzen Bericht über Aktuelles von der Grundschule ab. Wie sie erklärte, seien sie vom Einbruch – dieser hatte sich in der Nacht von Sonntag auf Montag ereignet – in die Schule sehr erschüttert gewesen.

Befragt nach den Anmeldezahlen, konnte die Konrektorin noch keine konkreten Angaben machen, ob nach den Sommerferien drei oder vier Eingangsklassen gebildet werden. Zur Zeit lägen 79 Anmeldungen vor, womit nur die Bildung von drei Klassen möglich wäre. 82 i-Männchen würden hingegen zu einer Vierzügigkeit führen.

„Es gibt keinen Stichtag“, erklärte Beyer die derzeit schwierige Sitzung, in der sich die Schulleitung befinde.

Die Hoffnung, dass es durch die weitere Zuweisung von Flüchtlingen für die Gemeinde Laer, die für Ende April angekündigt worden ist, noch weitere I-Dötze für das neue Schuljahr gibt, äußerte Dr. Reinhardt Nippert. Möglicherweise gäbe es ja auch Schüler, die die erste Klassen wiederholen würden, hieß es im Ausschuss. Dass diese Rückkehrer nicht miteingerechnet würden, gab die Konrektorin zu bedenken, da ein solches Verhalten nicht absehbar sei. So gibt es Kinder, die erst später merken, dass sie in der zweiten Klasse nicht zurechtkommen und dann im Verlauf des Schuljahres zurückkehren. Dass es nicht gut sei, wenn die Klassen im Nachhinein noch einmal getrennt würden, weil die Kinder dann doch auf vier Klassen verteilt werden müssten, gab Dr. Verena Zimmer zu bedenken. Wie die Vorsitzende des Fördervereins berichtete, hätte sie das bei ihrem Sohn erlebt. „Darüber entscheidet das Schulamt“, erklärte die Konrektorin.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5609622?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686831%2F
Nachrichten-Ticker