Fr., 04.05.2018

Sanitäre Anlage eine Zumutung Sanierungsstau beheben

 Der Sportplatz von Westfalia Leer ist noch in einem ordentlichen Zustand. Anders sieht es bei den sanitären Anlagen im Clubgebäude aus. Das Geläuf des Sportplatzes von Westfalia Leer ist noch in einem ordentlich Zustand. Anders sieht es dagegen bei den sanitären Anlagen im Clubgebäude aus.

 Der Sportplatz von Westfalia Leer ist noch in einem ordentlichen Zustand. Anders sieht es bei den sanitären Anlagen im Clubgebäude aus. Das Geläuf des Sportplatzes von Westfalia Leer ist noch in einem ordentlich Zustand. Anders sieht es dagegen bei den sanitären Anlagen im Clubgebäude aus. Foto: Maximilian Wessing

Horstmar - 

Im Baugebiet Grollenburg wird es bald eine „Graf-Max-Straße“ geben. Das beschloss am Donnerstagabend der Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege in der Sitzung im Clubhaus des TuS Germania Horstmar. Der Vorschlag kam aus der Bürgerschaft.

Von Detlef Held

Im Baugebiet Grollenburg wird es bald eine „Graf-Max-Straße“ geben. Das beschloss am Donnerstagabend der Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege in der Sitzung im Clubhaus des TuS Germania Horstmar. Die Namensgebung war notwendig, da eine neue Straße fünf Baugrundstücke erschließt. Der Vorschlag kam aus der Bürgerschaft. Recherchen im Archiv der Burgmannstadt hatten ergeben, das Max Graf Droste zu Vischering bis April 1895 auf der Grollenburg lebte. Er war der letzte adlige Herr, der im Alter von 46 Jahren starb. Der Rat muss noch zustimmen.

Der Antrag der SPD, den Neujahrsempfang des Bürgermeisters für ehrenamtlich Tätige jedes Jahr statt wie bislang im zweijährigen Rhythmus durchzuführen, fand keine Zustimmung. Es muss eine besondere Ehrung bleiben, befand die Mehrheit der Ausschussmitglieder, die auch die Kosten im Blick hatten, die erfahrungsgemäß zwischen 3500 und 4500 Euro betragen. Die Begründung der SPD, mit einem jährlichen Empfang könnte man mehr Ehrenamtliche würdigen, überzeugte nicht.

Der Hochzeits- und Jubiläumswald ist an seine Grenzen gekommen. Die Verwaltung schlug vor, die Ausgleichsfläche des Baugebietes „Nieland 4“ für einen zusätzlichen Wald in einer Größe von etwa 2000 Quadratmetern auszuweisen. Die bisherige Fläche beträgt etwa 1500 Quadratmeter. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Vor der Sitzung gab es zwei Ortsbesichtigungen auf den Sportplätzen von Westfalia Leer und TuS Germania Horstmar. Die Ausschussmitglieder wollten sich von dem Zustand der Gebäude auf beiden Anlagen ein Bild machen, um über Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen zu sprechen. Für einige der Politiker war der Zustand teilweise erschreckend, wie sie später in der Sitzung im Clubhaus des TuS anmerkten. So waren die sanitären Zustände mit „noch zumutbar“ wohlwollend umschrieben.

„Jetzt gilt es einmal durch Fachleute und -firmen feststellen zu lassen, was zwingend notwendig ist“, fasste Bürgermeister Robert Wenking die beiden Besichtigungen zusammen. Wenn ein genaues Bild mit Preiskalkulation vorliegt, muss die Politik die erforderlichen Mittel in den kommenden Jahren ab 2019 in den Haushalt einbringen. „Dann wird man handeln“, so der Bürgermeister.

Einen Einblick in die momentane Flüchtlingssituation wurde den Kommunalpolitikern vom Fachbereichsleiter für Soziale Leistungen, Uwe Potthoff, gewährt. Er machte deutlich, dass die Zahlen rückläufig sind. Im März und April wurden insgesamt sieben Personen aus vier Herkunftsländern zugewiesen. Stand April 2018 leben 65 Flüchtlinge aus 19 Nationen in der Stadt. Die Beteiligung an den Kosten der Unterkunft liegt bei rund 105 000 Euro. Alle von der Stadt angemieteten Unterkünfte seien derzeit belegt.

„Mit der Zuweisung weiterer Asylbewerber und von anerkannten Flüchtlingen ist zu rechnen, weil Horstmar die Aufnahmequoten noch nicht erfüllt hat“, sagte Potthoff. Ob und wann dies geschieht, sei nicht vorhersehbar. Potthoff: „Erfahrungsgemäß erfährt die Kommune dies erst eine Woche vorher.“



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