Mo., 14.05.2018

Ein erfülltes Leben Den Lebensabend genießen

Schwester Heriburgis (sitzend Mitte) freut sich über die Glückwunsche von Bürgermeister Robert Wenking, Mitschwester Philotheis sowie (stehend) von Pfarrer Dhaman Karanam und Einrichtungsleiterin Elke Thoms.

Schwester Heriburgis (sitzend Mitte) freut sich über die Glückwunsche von Bürgermeister Robert Wenking, Mitschwester Philotheis sowie (stehend) von Pfarrer Dhaman Karanam und Einrichtungsleiterin Elke Thoms. Foto: Franz Neugebauer

Horstmar-Leer - 

Schwester Heriburgis feierte im Hauses Loreto, in dem sie seit November 2016 lebt, im Kreise der Ordensschwestern die Vollendung ihres 90. Lebensjahres.

Von Franz Neugebauer

Schwester Heriburgis feierte im Hauses Loreto im Kreise der Ordensschwestern die Vollendung ihres 90. Lebensjahres. Gemeinsam wurde gesungen und auf das Wohl der Altersjubilarin bei den immer wieder gern gesehenen „Bürgermeisterhäppchen“ angestoßen.

Zu den Gratulanten gehörten auch Pfarrer Dhaman Karanam und Bürgermeister Robert Wenking. Pfarrer Karanam brachte eine Kerze mit, der Bürgermeister überreichte neben einem Blumenstrauß einen Gutschein für einen Einkauf im Dorfladen in Leer. Die Ordensschwestern freuen sich immer, wenn der Bürgermeister kommt, denn dann erfahren sie Neues aus der Stadt. So berichtete Wenking über die Veränderung der Ortsdurchfahrt in Leer in 2019 und den Lückenschluss des Radweges in Haltern.

Im Mittelpunkt der Feier stand aber Schwester Gerburgis, die aus ihrem Leben berichtete. Sie wurde in Dülmen als Hildegard Springeneer geboren und wuchs zusammen mit zwei Mädchen und zwei Jungen im Elternhaus auf. Im Jahre 1950 trat sie in den Orden der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung ein und folgte somit ihrer älteren Schwester, die ebenfalls als Schwester Cyra dem Orden angehörte. Sie legte im Oktober 1953 ihre erste Profess und im März 1959 die ewige Profess ab. Schwester Gerburgis war als Wirtschafterin im Priesterseminar in Münster und im Krankenhaus des Ordens in Hamm-Heessen tätig. Lange Jahre lebte sie im Provinzhaus Friedrichsburg in Münster und kam im November 2016 ins Haus Loreto. Hier fühlt sie sich sehr wohl, wie sie sagt. Schwester Lucina zitierte aus einem Gedicht der 97-jährigen Mathilde Höing, in dem sie aus dem Leben einer Nonne berichtete: „Den Lebensabend auf Loreto zu genießen, kann jede Nonne absolut genießen.“



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5739714?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686831%2F