Di., 05.06.2018

Eine Erfolgsgeschichte Horstmars Stadtwerke erwirtschaften Plus

Horstmar - 

Umfangreich waren die Informationen, die die Mitglieder des Betriebsausschusses durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hahne aus Dülmen bekommen haben. Diese hatte die Jahresabschlüsse 2017 der Stadtwerkegeprüft und ein uneingeschränktes Testat erteilt.

Von Franz Neugebauer

Umfangreich waren die Informationen, die die Mitglieder des Betriebsausschusses durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hahne aus Dülmen bekommen haben. Diese hatte die Jahresabschlüsse 2017 der Stadtwerke mit den Betriebszweigen Wasserwerk und Abwasserbeseitigung geprüft und ein uneingeschränktes Testat erteilt.

Darüber hinaus enthält der Bericht den Hinweis, dass die Stadtwerke Horstmar bei der Unterhaltung der Wasser- und Abwasserleitungen einschließlich der Bezugs- und Verteilungsanlagen beziehungsweise der Kläranlagen und Pumpwerke im Vergleich mit den Nachbarkommunen gute Arbeit leiste.

Das Gremium hat dem Rat einstimmig empfohlen, Bürgermeister Robert Wenking als Betriebsleiter zu entlasten. „Die wirtschaftliche Lage der Betriebszweige ist eine Erfolgsgeschichte“, freut sich der Bürgermeister-Stellvertreter Heinz Lölfing. Und er hatte allen Grund dazu, denn der Jahresabschluss weist einen Überschuss in Höhe von 349 000 Euro aus. Davon entfallen 96 000 Euro auf das Wasserwerk und 253 000 Euro auf den Betriebszweig Abwasserwerk. Dabei wurde bereits ein Betrag in Höhe von 210 000 Euro als Gewinn an die Stadt Horstmar ausgeschüttet.

Der Wert der Kläranlagen und Pumpwerke wird in der Bilanz mit 1,1 Millionen Euro ausgewiesen. Im Boden verbaut wurden Kanäle und Hausanschlüsse mit einem derzeitigen Wert von 3,8 Millionen Euro. Die technischen Anlagen für die Abwasserbeseitigung sind im Anlagevermögen mit 93 000 Euro ausgewiesen.

Ganz anders sehen die Werte beim Wasserwerk aus. Das Frischwasser wird von den Stadtwerken Emsdetten bezogen. Auf dem Wege von Emsdetten über Laer wird es auf den Hochbehälter am Schöppinger Berg gepumpt und dann auf die Anschlussnehmer in Horstmar und Leer weitergeleitet. Die städtischen Verteilungsanlagen haben derzeit einen Wert von 205 000 Euro.



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