Do., 07.06.2018

Kommunikationsprozess „Wir wollen ein Netzwerk schaffen“

Mitarbeiter des St.-Gertrudis-Hauses stellten sich und ihre Wünsche an die Kirchengemeinde vor.

Mitarbeiter des St.-Gertrudis-Hauses stellten sich und ihre Wünsche an die Kirchengemeinde vor. Foto: Franz Neugebauer

Horstmar/Leer - 

„St. Gertrudis konkret – Gemeinde ist mehr“ lautet der Titel eines Projektes der katholischen Kirchengemeinde St. Gertrudis. In dessen Rahmen fand jetzt ein dritter Gesprächsabend mit 22 Vertretern verschiedenster Institutionen im Leerer Pfarrheim statt. Der Pfarreirat wird nun die Ergebnisse der drei Veranstaltungen auswerten und in der zweiten Jahreshälfte der Öffentlichkeit vorstellen.

Von Franz Neugebauer

Überaus zufrieden mit dem bisherigen Ablauf des Projektes „St. Gertrudis konkret – Gemeinde ist mehr“ zeigten sich Pfarrdechant Johannes Büll, die Vorsitzende des Pfarreirates, Jutta Göcke, und Prädikant Alexander Becker nach einer zweistündigen Dis­kussions- und Informationsrunde im Leerer Pfarrheim. Waren es dieses Mal die Vertreter verschiedenster Institutionen, die eingeladen worden waren, hatte es vorher schon Gesprächsabende mit den Vereinen und Verbänden sowie kirchlichen Vertretern gegeben.

Das Fazit dieser drei Abende: Es gibt ein starkes ehrenamtliches Engagement und die Vielfalt der Vereine sowie Verbände ist erstaunlich. Das Gemeinwesen lebt von zahlreichen Menschen, die guten Willens sind, sich einzubringen. Zwischen allen Beteiligten gibt es ein offenes Miteinander auf erfreulich kurzen Wegen.

Der Pfarreirat wird nun die Ergebnisse der drei Veranstaltungen auswerten und in der zweiten Jahreshälfte der Öffentlichkeit vorstellen. Dabei gehe es, so Pfarrdechant Büll, insbesondere darum, zu klären, in welchen Bereichen weitere Gemeinsamkeiten erwachsen könnten, um die Zukunftsfähigkeit der Kirchengemeinde St. Gertrudis zu sichern.

„Wir wollen ein Netzwerk schaffen“, hieß es an allen drei Abenden, die nur den Beginn eines Kommunikationsprozesses zwischen der Kirche und allen Gemeindemitgliedern darstellten.

Der weite Bogen dieser letzten Gesprächsrunde spannte sich von den Kindergärten über die Jugendeinrichtungen bis hin zum Altenheim des Hauses Loreto und dem St.-Gertrudishaus in Horstmar. Unter den insgesamt 22 Vertretern der verschiedenen Institutionen befanden sich auch Repräsentanten der Caritas und des diakonischen Werkes sowie der Schulen, der Parteien und der Freiwillige Feuerwehr.

Alle Besucher hatten die Gelegenheit, innerhalb eines strengen Zeitlimits von 100 Sekunden darzustellen, wer sie sind, welche Berührungspunkte sie mit der Kirche haben und was sie sich von ihr wünschen.

Dabei zeigte sich, dass beinahe alle Beziehungen zur Kirche haben, insbesondere, wenn es um den Menschen unmittelbar geht. Die Fortsetzung der in der Gemeinde vorbildlich angelaufenen und praktizierten Ökumene war einer der am häufigsten vorgetragenen Wünsche.

„Ich war anfangs skeptisch, bin aber jetzt total begeistert, denn ich habe viele nette Leute kennengelernt und bin erstaunt über die vielen Aktivitäten und Vernetzungen“, bilanzierte am Ende des Abends die Leiterin des Kindergartens Ss. Cosmas und Damian, Heike Westermann. Sie war mit dieser Meinung nicht allein.

Der Erfolg der Veranstaltungen sei maßgeblich dem Prädikanten zuzuschreiben, attestierten viele Teilnehmer Alexander Becker eine geschickte und gelungene Moderation.



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