Mo., 02.07.2018

Projektwoche der Astrid-Lindgren-Schule Klassenklima und Sozialkompetenz stärken

Mit Plakaten warben die Mädchen und Jungen der Astrid-Lindgren-Schule für ihre Botschaft der Projektwoche, die unter dem Titel „Gemeinsam sind wir stark“ stand.

Mit Plakaten warben die Mädchen und Jungen der Astrid-Lindgren-Schule für ihre Botschaft der Projektwoche, die unter dem Titel „Gemeinsam sind wir stark“ stand.

Horstmar/Leer - 

Gemeinsam lernen, das werde vor dem Hintergrund zunehmender Aufgaben in Sachen Inklusion und Integration immer wichtiger, sagt Schulleiterin Claudia Geldermann. Die Projektwoche, die jetzt an der Astrid-Lindgren-Schule stattfand, kam da genau richtig.

Von Franz Neugebauer

„Gemeinsam sind wir stark“ lautete das Thema einer Projektwoche in der Astrid-Lindgren-Schule mit den beiden Standorten in Horstmar und Leer. Die Eltern waren jetzt eingeladen, um sich die Ergebnisse der fünftägigen Aktion vorführen zu lassen. Fazit: Alle waren hellauf begeistert.

„Wir sind stärker denn je zuvor mit den Aufgaben der Inklusion und Integration von Kindern unterschiedlicher Hintergründe konfrontiert“, erklärte die stellvertretende Schulleiterin Claudia Geldermann. Daher werde es gerade in der Schule des „Gemeinsamen Lernens“ zunehmend wichtiger, immer wieder Unterrichtsprojekte zur Stärkung des Klassenklimas und der Sozialkompetenz anzubieten.

Claudia Berning, deren Sohn Felix die Grundschule besucht, brachte es auf den Punkt: „Der sorgsame Umgang miteinander ist ein wichtiges Thema, auch die Eltern haben Anregungen für den Alltag bekommen.“ Das Thema „Giraffe“ zog sich wie ein roter Faden durch das Projekt, Heiner Niehues hatte dazu in seiner Werkstatt aus einer Spanplatte ein stattliches Exemplar gefertigt. Die Giraffe habe auf Grund des langen Halses Weitsicht, keine Feinde, ein großes Herz und lebe friedlich mit anderen Tieren lauteten die Gründe dafür, dass man gerade dieses Tier als Vorbild gewählt hatte.

Die Leerer Grundschulkinder hatten sogar Besuch aus Neuseeland. Es waren Jylia und Lukas, die zur Zeit ihre Großeltern Addi und Marianne Schmitz besuchen und am Unterricht in der Schule teilnehmen. Sie hatten mit den Klassenkameraden den neuseeländischen Mairo Tanz einstudiert.

Auf Plakaten waren Sprüche von Friede, Freiheit und Gleichberechtigung zu sehen. Im übrigen gab es viel Abwechslung, jede Klasse hatte sich etwas Besonderes zu diesem Tag einfallen lassen.

„Die Vorbereitungen haben sich gelohnt“, resümierte Sabine Wolters. Als Elternteil hatte sie die Lehrerinnen bei den Vorbereitungen intensiv unterstützt und Lieder einstudiert. Die Eltern engagierten sich auch mit einem Kuchenbuffet.



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