Fr., 17.08.2018

Bedeutendes Naturdenkmal Gern besuchter Ort zur Abkühlung

Nach der langen Trocken- und Hitzeperiode ist Jannings Quelle in der Leerer Bauerschaft Ostendorf fast ausgetrocknet und bietet nicht so viel Erfrischung wie sonst.

Nach der langen Trocken- und Hitzeperiode ist Jannings Quelle in der Leerer Bauerschaft Ostendorf fast ausgetrocknet und bietet nicht so viel Erfrischung wie sonst.

Horstmar-Leer - 

Aufgrund ihrer Größe und Art gehört die Leerbachquelle zu den bedeutenden Naturdenkmälern Deutschlands. Jannings Quelle wird nach dem alten Hof Janning benannt. Die Familie betrieb unmittelbar nach der Quelle eine Mühle, deren Betrieb seit 1939 eingestellt wurde.

Von Franz Neugebauer

Ein begehrter und viel angesteuerter Ort bei heißem Wetter ist Jannings Quelle in der Leerer Bauerschaft Ostendorf am Fuß der Schöppinger Berge. Unter schattigen Bäumen finden viele Besucher im sonst klaren Wasser die ersehnte Abkühlung und Erfrischung. Zurzeit ist das Gewässer wegen der lang anhaltenden Dürre dieses Sommers allerdings fast ausgetrocknet.

Die Leerbachquelle gehört zu einem umfangreichen Quellhorizont des Schöppinger Berges. In ihrer Höhe befindet sich die Grenze zwischen einem wasserdurchlässigen Kalkstein unter einer darunter liegenden wasserundurchlässigen Tonmergelschicht. Das Oberflächenwasser versickert in dem zerklüfteten Kalkstein und sammelt sich auf dem Tonmergel und tritt an bestimmten Stellen aus, im Ortsteil Leer gleich zweimal und zwar an Jannings Quelle und wenige hundert Meter davon entfernt an Schwarthoffs Quelle.

Der Mühlen- und Heimatverein hat diese Mühle einschließlich des angegliederten Kötterhauses renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gleiches gilt für die wenige hundert Meter weniger entfernte zweite Mühle, die Jahrhunderte zum Hofe Wilming gehörte und 1929 von Müller Schmedding erworben wurde.



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