So., 26.08.2018

Faszinierend Besucher begeistert vom Bioenergiepark

Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Horstmar zeigten sich bei ihrem Besuch vom Bioenergiepark in der Klimakommune Saerbeck begeistert.

Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Horstmar zeigten sich bei ihrem Besuch vom Bioenergiepark in der Klimakommune Saerbeck begeistert.

Horstmar - 

Die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen aus Horstmar haben den Bioenergiepark in der Klimakommune Saerbeck besichtigt. Die Gruppe wurde von Klaus Russel-Wels, der auch maßgeblich am Klimaschutzkonzept für die Stadt Horstmar mitgearbeitet hat, informiert und geführt. Zum Abschluss zeigten sie die Besucher ganz begeistert.

Die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen aus Horstmar haben den Bioenergiepark in der Klimakommune Saerbeck besichtigt. Die Gruppe wurde von Klaus Russel-Wels, der auch maßgeblich am Klimaschutzkonzept für die Stadt Horstmar mitgearbeitet hat, informiert und geführt.

In einem rund einstündigen Vortrag in der „gläsernen Heizzentrale“ mitten in Saerbeck erhielten die Teilnehmer zuerst umfangreiche Detailangaben zum mit Pellets betriebenen Blockheizkraftwerk. Die dort erzeugte elektrische Energie und die erzeugte Wärme versorgen verschiedene Gebäude der Gemeinde.

Anschließend erfuhren die Besucher viel zur Entstehungsgeschichte und zu den technischen Besonderheiten des Bioenergieparks, der danach besichtigt wurde. „So ist es wohl dem Geschick des Bürgermeisters zu verdanken, dass die Gemeinde in den Besitz des ehemaligen Munitionsdepots der Bundeswehr gelangte“, heißt es in einem Pressebericht der Horstmater Grünen.

Auf dem Gelände stehen heute sieben große Windkraftanlagen die zirka 46,5 Millionen Kilowattstunden Energie pro Jahr erzeugen. Auf 68 alten Munitionsbunkern (die zum Glück alle nach Süden ausgerichtet sind) wurden insgesamt 24 000 Solarmodule montiert worden, die weitere fast sechs Millionen Kilowattstunden Energie jährlich liefern. Mit zwei Biogasanlagen werden zusammen noch einmal jedes Jahr rund neun Millionen Kilowattstunden Energie erzeugt. Insgesamt wird vor Ort Energie für rund 19 000 Haushalte erzeugt.

Auf dem Gelände wird darüber hinaus Forschungsarbeit von der FH Münster betrieben. Bemerkenswert ist auch das Angebot an Schulen, den Bioenergiepark als außerschulischen Lernort zu nutzen. So können die Schüler die Notwendigkeit der alternativen Energieerzeugung beispielsweise bei Experimenten erlernen. Ein Teil des Geländes ist heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Besonders beeindruckend war für die Teilnehmer der Veranstaltung, dass die ganze Gemeinde bei der gesamten Planung und Umsetzung von Beginn an beteiligt war und in zahlreichen Veranstaltungen „mitgenommen wurde“ und sich somit viel stärker mit dem Thema identifiziert als das vermutlich in vielen anderen Gemeinden der Fall ist. Sehr viele Bürger der Gemeinde Saerbeck haben sich auch finanziell beteiligt und profitieren heute davon. Im übrigen war es nur lokalen Investoren möglich, sich vor Ort einzubringen, so Horstmars Grüne.

„Als eine konkrete Erkenntnis wollen wir uns dafür einsetzen, dass bei dem geplanten Solarkraftwerk auf dem Schöppinger Berg vorrangig möglichst viele Horstmarer Bürger Anteile erwerben können“, kündigen die Grünen an. Außerdem sei man sich einig gewesen, dass die Öffentlichkeitsarbeit in Horstmar zu den Themen „alternative Energien“ und „Nachhaltigkeit“ intensiviert werden muss, wie es im Energiekonzept der Burgmannsstadt vorgesehen ist.



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