Mi., 22.08.2018

In die Welt hinaus „Mein Traum war immer schon ein Auslandsaufenthalt“

Auf ihre Tochter Eva (2.v.r.) müssen Susanne und Ralf Laumann für ein Jahr verzichten. Auch Bruder Tim wird seine Schwester vermissen.

Auf ihre Tochter Eva (2.v.r.) müssen Susanne und Ralf Laumann für ein Jahr verzichten. Auch Bruder Tim wird seine Schwester vermissen.

Horstmar-Leer - 

Für ein Jahr verabschiedete sich Eva Laumann aus Leer jetzt von ihrer Familie, den Nachbarn und Freunden für einen Aufenthalt in Ghana. Die 18-Jährige wird dort im Freiwilligendienst des Bistums mit Menschen leben und besonders Kindern und Jugendlichen bei der schulischen Bildung helfen.

Von Franz Neugebauer

Die junge Frau stammt aus einer christlich geprägten Familie, die sich stark in der katholischen Kirche engagiert. So wird ihr Vater Ralf am 25. November durch Bischof Dr. Felix Genn zum Diakon geweiht. Mutter Susanne ist im Kirchenvorstand von St. Gertrudis, Bruder Tim Messdiener. Ihre Großmutter Margret Raus war jahrelang Vorsitzende des Kirchenchores von Ss. Cosmas und Damian.

Eva Laumann selbst ist Ministrantin, hat jahrelang im Projektchor am Heiligen Abend gesungen und spielte einige Zeit in der Mädchenmannschaft der Fußballabteilung des Sportvereins Westfalia Leer.

Die Reise nach Ghana beginnt am heutigen Dienstag. Zunächst geht es mit dem Flieger von Düsseldorf nach Amsterdam. Dann erwartet die Leererin ein neunstündiger Flug nach Accra, der Hauptstadt von Ghana. Nach einer Übernachtung geht es mit dem Auto acht Stunden weiter bis zu ihrem Einsatzort. Eva Laumann wird von vier weiteren Gleichgesinnten begleitet.

„Mein Traum war immer schon ein Auslandsaufenthalt, bei dem ich Menschen helfen kann“, begründet die Jugendliche ihr Engagement unmittelbar nach dem bestandenem Abitur am Gymnasium in St. Arnold. In verschiedenen Seminaren wurde sie auf den Aufenthalt vorbereitet. Dazu gehörte auch das Kennenlernen der Kultur, aber auch das Umgehen mit Gewalt und Terror. Die englische Sprache beherrscht die junge Frau, wird aber vor Ort noch Ewe, die Sprache der Einheimischen kennenlernen. „Ich bin froh, dass es nun endlich losgeht“, freut sich Eva Laumann.



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