Garagenflohmarkt hat sich bewährt
Was man so alles findet

Horstmar -

Den ganzen Tag über waren am Sonntag in der Burgmannsstadt Schnäppchenjäger auf der Pirsch. 85 Anbieter öffneten ihre Garagen und Gärten, um auf einem der größten Garagenflohmärkte seiner Art in dieser Region alles Mögliche anzubieten. Er war organisiert vom Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“

Dienstag, 18.09.2018, 17:00 Uhr
Schnäppchenjäger hatten die Qual der Wahl bei 85 Anbietern. Auch ein besonderer Briefbeschwerer (kl. Bild) war im Angebot.
Schnäppchenjäger hatten die Qual der Wahl bei 85 Anbietern. Auch ein besonderer Briefbeschwerer (kl. Bild) war im Angebot. Foto: Rainer Nix

Den ganzen Tag über waren am Sonntag in der Burgmannsstadt Schnäppchenjäger auf der Pirsch. 85 Anbieter öffneten ihre Garagen und Gärten, um auf einem der größten Garagenflohmärkte seiner Art in dieser Region alles Mögliche anzubieten. Er war organisiert vom Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“.Die Bandbreite der Artikel war riesengroß. Von der Bratpfanne über‘s Mountainbike bis hin zum Regulator, Kinderbekleidung, Spielzeug und Lampen reichte der Fundus an ausgedienten Sachen. Die meisten waren noch in gutem Zustand, so dass sie dankbare Abnehmer fanden.

„Teilweise haben wir die Sachen bei meinen Eltern oder bei uns im Keller gefunden“, sagte Anbieter Michael Wenz. „Man wundert sich ja doch, was man alles in den Ecken aufspürt.“ Zum Beispiel die heute schon legendären Harry-Potter-Bücher, die irgendwann mal gelesen wurden als der Hype um den Zauberschüler am größten war. Doch nun sollen sich noch andere daran erfreuen.

„Diese Glasgefäße vermarke ich als Weingläser“, so Wenz lachend. Auf Grund der Größe sind sie eigentlich nur als Deko gedacht. Doch wer riesengroßen Durst hat kann natürlich auch daraus trinken.

„Heute morgen waren schon um 8 Uhr Flohmarktprofis hier“, berichtete Wenz. Doch die fanden seine Frau und ihn noch beim Frühstück vor. Los ging’s offiziell ja erst um 10 Uhr.

„Wir sind durch’s Haus gegangen und haben alles ausgegraben war wir finden konnten“, beschrieb eine jugendliche Flohmarkt-Beschickerin ihr Vorgehen. „Ich habe allein viereinhalb Stunden im Keller zugebracht“, sagte sie, „und so manches gefunden.“ Ihre Schwester half dabei und rückblickend war es ein Haufen Arbeit. Doch dafür sind zwei Kellerräume jetzt leer. Ob auch alles verkauft werden konnte, war bis um 17 Uhr noch offen. Auf den Tischen vor dem Haus standen Wii-Spielkonsolen-Equipment und Wii-Spiele genauso wie das klassische Brettspiel Monopoly. „Aus manchen Spielen wächst man eben einfach raus“, so die junge Dame. Eine „Hannah Montana“-CD würde sie heute nicht mehr in das Abspielgerät legen.

Je später der Nachmittag desto größer wurden die Gruppen interessierter Käufer, die durch ganz Horstmar pilgerten. Manche Flohmarkt-Enthusiasten boten in ihrer Garage auch Kaffee, Kuchen und Erfrischungen an, so dass es ein richtig geselliges Event wurde.

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