2019 wird ein Feier-Jahr
In 2019 wird groß gefeiert

Horstmar -

„750 Jahre Stadt Horstmar, 50 Jahre Leer mit Horstmar endgültig vereint“, diese Jubiläen sollen auf Initiative von Bürgermeister Robert Wenking in 2019 gefeiert werden. Ein von ihm gebildeter Ausschuss hat schon einige Male getagt und für die Feierlichkeiten in Horstmar das Wochenende 24. bis 26. Mai und in Leer das Wochenende 28. und 29. September festgelegt. Der Bürgermeister bittet alle Vereine und Verbände, zu diesen Terminen eigenen Veranstaltungen vorzusehen.

Sonntag, 14.10.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 18.10.2018, 16:48 Uhr
Bereits beim Historienspiel im Jahr 2006 hat es ein Heerlager auf der Wallwiese in Horstmar gegeben. Foto: aja
Bereits beim Historienspiel im Jahr 2006 hat es ein Heerlager auf der Wallwiese in Horstmar gegeben. Foto: aja

„750 Jahre Stadt Horstmar, 50 Jahre Leer mit Horstmar endgültig vereint“, diese Jubiläen soll auf Initiative von Bürgermeister Robert Wenking in 2019 gefeiert werden. Ein von ihm gebildeter Ausschuss hat schon einige Male getagt und für die Feierlichkeiten in Horstmar das Wochenende 24. bis 26. Mai und in Leer das Wochenende 28. und 29. September festgelegt. Der Bürgermeister bittet alle Vereine und Verbände, zu diesen Terminen eigenen Veranstaltungen vorzusehen.

Auch wenn die Details noch nicht alle geklärt sind, so ist für Horstmar schon entschieden, dass am 24. Mai (Freitag) mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen wird. Anschließend soll es dann voraussichtlich am Samstag und Sonntag ein mittelalterliches Heerlager und zahlreiche Aktivitäten in der Stadt geben.

In Leer ist für Samstag und Sonntag ein buntes Unterhaltungsprogramm zum Mitmachen für alle Generationen angedacht. Dessen Details sind aber noch endgültig geklärt.

Geschichtliche Kernpunkte dieser Jubiläen sind die „Eingliederung“ der Herrschaft Horstmar in das Fürstbistum Münster auf Grund einer Vereinbarung am 27. Januar 1269 bezüglich der Freilassung des Grafen Friedrich von Rietberg (und Horstmar) aus fürstbischöflich münsterscher Gefangenschaft und Ausbau der Siedlung südlich der Horstmarer Burg zur Stadt mit entsprechenden Privilegien: einem Befestigungsrecht, einem Marktrecht, einer eigenen Verwaltung und einer eigenen Gerichtsbarkeit (Stadtgericht).

Friedrich von Rietberg war nämlich als Verbündeter des Erzbischofs von Köln in der großen Ritterschlacht bei Zülpich am 18. Oktober 1267 von Fürstbischof Gerhard von Münster (Verbündeter des Grafen Wilhelm IV. von Jülich) gefangen genommen worden.

Der freiwillige Zusammenschluss der Kommunen Stadt Horstmar und Dorf Leer erfolgte angesichts der bevorstehenden Gebietsreform am 1. Juli 1969 nach einer Bürgerbefragung am 23. Februar 1969.

Allerdings hatte schon Napoleon mit Dekret vom 14. November 1808 in Westfalen eine Verwaltung nach französischem Muster aufgebaut und dabei die Stadt Horstmar mit dem Kirchspiel Horstmar und dem Kirchspiel Leer zur Mairie (Munizipalität) Horstmar als unterster Verwaltungseinheit zusammen geschlossen.

Diese Struktur wurde beibehalten, nachdem laut Beschluss des Wiener Kongresses am 21. Juni 1815 unter anderem das Münsterland zum Königreich Preußen kam. Die danach erfolgte Verwaltungsumorganisation – veröffentlicht am 10. August 1816 – bildete aus der Mairie Horstmar (Stadt Horstmar, Kirchspiel Horstmar und Kirchspiel Leer) das (preußische) Amt Horstmar mit einem Amtmann an der Spitze, dem Gemeindeverordnete mit je einem Gemeindevorsteher für die Gemeinden Horstmar Stadt, Horstmar-Kirchspiel und Leer zur Seite standen.

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