Anregender Abend
„Achten Sie gut auf sich und die anderen“

Horstmar -

Auf reges Interesse stieß der Gesprächs- und Vortragsabend zum Thema „Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringen“. Dazu hatten das Evangelische Sozialseminar Horstmar und das Katholische Bildungswerk Horstmar ins Pfarrzentrum Borchorster Hof der Kirchengemeinde St. Gertrudis eingeladen. Aus seinen vielfältigen Erfahrungen als Hausarzt, Internist, Homöopath, Begleiter geistlicher Übungen referierte Dr. Wilhelm Spelsberg, ergänzt von Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling, Beauftragte des evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken für Spiritualität, über die Folgen von Stress und deren Bewältigung.

Dienstag, 22.01.2019, 22:48 Uhr

Auf reges Interesse stieß der Gesprächs- und Vortragsabend zum Thema „Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringen“. Dazu hatten das Evangelische Sozialseminar Horstmar und das Katholische Bildungswerk Horstmar ins Pfarrzentrum Borchorster Hof der Kirchengemeinde St. Gertrudis eingeladen.

Aus seinen vielfältigen Erfahrungen als Hausarzt, Internist, Homöopath, Begleiter geistlicher Übungen referierte Dr. Wilhelm Spelsberg, ergänzt von Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling, Beauftragte des evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken für Spiritualität, über die Folgen von Stress und deren Bewältigung.

In den 1990er Jahre sei vor allem durch den Kardiologen Herbert Benson, ehemals Direktor des Benson-Henry Institute für Mind Body Medicine der Harvard Medical School in Boston, der enge Zusammenhang zwischen Körper und Geist-Seele und der physiologisch messbare Effekt durch Entspannungspraktiken zur Stressbewältigung entdeckt worden.

Ausführlich erläuterte Dr. Spelsberg die Wirkungsweise der verschiedenen Meditationspraktiken, die zur einer Beruhigung des Körpers, seiner Entspannung und dadurch zu einer Synchronisation von Herz- und Atemfrequenz beitragen an Hand von Beispielen.

Der Redner wies darauf hin, dass alles, was die Menschen tun, in ihnen Spuren hinterlässt und sie darauf abzielen sollten, einen friedlichen Umgang mit sich selbst und anderen zu pflegen. Liebe und Achtsamkeit in all ihren Formen sei der Schlüsselfaktor für die Gesundheit. Denn die damit verbundenen Gefühle regulieren das Stresssystem des Körpers und somit sein Gleichgewicht. Die Beeinflussung vieler Körperfunktionen durch Kopf und Herz, also die direkte Wirkung von Gefühlen, Gedanken, Einstellungen, sozialen und spirituellen Aspekten und Verhaltensfaktoren auf die Gesundheit in den Fokus der Medizin gerückt worden. Die sogenannte Mind-Body Medizin (MBM) unterstütze den Menschen darin die Fähigkeit zur Selbstfürsorge zu entwickeln und/oder zu erhalten.

Mit dem Appell „Achten Sie gut auf sich und die anderen“, beschloss der Referent schließlich den sehr informativen und zum Nachdenken anregenden Abend.

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