Glückwunsch
„Sie war eine echte Profi-Mutter“

Horstmar -

Ihren 95. Geburtstag feierte am Mittwoch Agnes Zurstegge. Zu den ersten Gratulanten iom St.-Gertrudis-Haus gehörte Bürgermeister Robert Wenking, der die Glückwünsche der Stadt Horstmar überbrachte. Die Seniorin ist ein echtes Kind der Burgmannsstadt und erinnert sich gerne an die schönen Dinge ihres langen Lebens.

Mittwoch, 23.01.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 16:28 Uhr
Mit einem Gläschen Sekt stieß Agnes Zurstegge auf ihren 95. Geburtstag an, zu dem Sohn Matthias (r.), Tochter Maria Katharina und Horstmars Bürgermeister Robert Wenking gratulierten.
Mit einem Gläschen Sekt stieß Agnes Zurstegge auf ihren 95. Geburtstag an, zu dem Sohn Matthias (r.), Tochter Maria Katharina und Horstmars Bürgermeister Robert Wenking gratulierten. Foto: Nix

Sie ist ein echtes Kind der Burgmannsstadt und feierte am Mittwoch ihren 95. Geburtstag im St.-Gertrudis-Haus. Zu den ersten Gratulanten bei Agnes Zurstegge, geborene Hesselmann, gehörte Bürgermeister Robert Wenking. Er gratulierte im Namen der Stadt Horstmar und überreichte einen Blumenstrauß sowie einen Gutschein.

Die Jubilarin erinnert sich gern an die schönen Dinge ihres langen Lebens. Ganz oben steht die Hochzeit mit ihrem Mann Engelbert, der leider vor 20 Jahren verstorben ist. Auf ihre drei Kinder Ruth, Maria-Katharina und Matthias kann sie sich verlassen. Acht Enkelkinder und ein Urenkel gehören zur Familie, ein zweites Urenkelkind ist unterwegs.

„Wir haben uns gegenseitig ausgesucht“, sagt die Seniorin noch heute über ihren Mann. Sie arbeitete bis zur Hochzeit in der Leinenweberei Bispinck und Bauer als kaufmännische Angestellte. Dann zählte vor allem die Familie. „Sie war eine echte Profi-Mutter“, sagt ihr Sohn Matthias und meint das sehr liebevoll.

Lebensphilosophie der Jubilarin ist, sich möglichst niemals zu grämen. Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Gelassenheit und ein starker Glaube prägen bis heute den Charakter des „Geburtstagskindes“. „Mutter war in der Familie stets die ausgleichende Kraft“, erinnert sich der Sohn an frühere Zeiten. Vor allem sorgte sie für Wärme und Geborgenheit.

Zeit für ihr leidenschaftliches Hobby blieb immer. Mit Richelieu-Stickereien verzierte die Horstmarerin unzählige Textilien. Sicherlich hat sie so einige Kilometer an hübscher Tischdeckenspitze genäht. Umso trauriger ist Agnes Zurstegge, dass sie auf Grund ihres nur noch schwachen Augenlichtes nicht mehr handarbeiten kann.

Zu ihren Freizeitaktivitäten gehörte auch das Singen. Sie war im Kirchenvorstand ebenso aktiv wie in der Kfd. „Unsere Interessen als Kinder hat sie immer gefördert, sei es im sportlichen oder im musikalischen Bereich“, erinnert sich Sohn Matthias.

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