Voller Elan und Esprit
An Ideen mangelt es nicht

Horstmar/Leer -

Dass der Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“ auch für das neue Jahr zahlreiche Ideen hat, zeigte sich während des Berichtes seines Geschäftsführers Hubertus Brunstering im zuständigen Fachausschuss. Dort gab der quirlige Burgmannsstädter nicht nur einen Ausblick, sondern auch einen Rückblick. Am Ende seiner Ausführung gab es Lob und Applaus.

Freitag, 01.02.2019, 18:00 Uhr
Auch an der Organisation und Durchführung des Adventsmarktes rund um den Borchorster Hof in Horstmar ist der Stadtmarketingverein stets beteiligt. Das berichtete Geschäftsführer Hubertus Brunstering (kleines Bild) im zuständigen Fachausschuss.
Auch an der Organisation und Durchführung des Adventsmarktes rund um den Borchorster Hof in Horstmar ist der Stadtmarketingverein stets beteiligt. Das berichtete Geschäftsführer Hubertus Brunstering (kleines Bild) im zuständigen Fachausschuss. Foto: abi

Hubertus Brunstering sprüht voller Leben, wenn es um den Stadtmarketingverein geht. Als dessen Geschäftsführer ist der quirlige Burgmannstädter auch so eine Art Motor für die zahlreichen Aktivitäten, Ideen und Veranstaltungen von „HorstmarErleben“. Was im vergangenen Jahr alles gelaufen und was für 2019 geplant ist, stellte der Besucher im jüngsten Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege vor. Dabei zeigte sich, dass der Horstmarer Marketingverein manchmal mehr Mitstreiter und Manpower gebrauchen könnte, um alle Ideen und Vorschläge von innen und außen umzusetzen.

Ob Jugend, Kultur, Tourismus oder Wirtschaft, die Einsatzgebiete von Hubertus Brunstering und seinen Mitstreitern sind weit gestreut und breit gefächert. Das Büro im Erdgeschoss der Stadtverwaltung ist eine beliebte Anlaufstelle nicht nur für Touristen, sondern auch für die Bürger geworden.

Schon seit Jahren beteiligt sich die Burgmannsstadt erfolgreich am Kulturrucksackprojekt des Landes NRW, was in 2019 fortgesetzt werden soll. „Es kostet viel Arbeit und Zeit, die Sachen vorzubereiten und die Termine“, gab der Geschäftsführer zu bedenken, dass die Bürokratisierung zugenommen hat. Bestens klappe die Zusammenarbeit mit den Jugendtreffs in Horstmar und Leer. So seien diese Angebote immer ausgebucht gewesen.

Mit „Alles paletti“, „Stop Motion“, „Ytong Skulpturen“ und „Stadtmalerei“ liefen in diesen Jahr vier Projekte für Kinder und Jugendliche an. Zudem sei eine Theateraufführung in Zusammenarbeit mit der Grundschule vorgesehen. Mit dem Besuch von der Frauengruppe „Dietutnix“ gibt es im neuen Jahr auch wieder eine Kabarettauf­führung.

Hinzu kommen ein „Tag der offenen Gärten“ in Kooperation mit dem Heimatverein in Horstmar, ein Garagenflohmarkt in Leer und ein „Tag der offenen Ateliers und Galerien“.

Für den 3. August ist das beliebte Sommernachtspicknick vorgesehen, das sich dem Thema Mittelalter widmen soll. „Wir sind noch in der Findungsphase“, erklärte Hubertus Brunstering. Zu Energiespartagen wird am 30. August und am 1. September zum ehemaligen Bahnhof eingeladen.

„Wir werden uns auch an den Jubiläen beteiligen“, kündigte der Geschäftsführer an. Wie und in welcher Form müsse sich noch zeigen. Für „50 Jahre Horstmar und Leer“ könnte er sich einen Outdoor-Kinoabend vorstellen, mit der Vorführung des Films über „Woodstock“, denn das legendäre Musikereignis läge ebenfalls genau 50 Jahre zurück.

Auf Anregung von Bürgermeister Robert Wenking soll es in 2019 auch zwei Lesungen geben. Eine davon könnte er sich im Kaminraum des Borchorster Hofes und die andere in Leer vorstellen. Diese Veranstaltungen könnten mit Musik ergänzt werden.

Mit Vorfreude sieht der Geschäftsführer der dritten Schallplatten- und CD-Börse entgegen, die am 17. März (Sonntag) von 10 bis 17 Uhr im Saal der ehemaligen Gaststätte „Zur Alten Post“, Schöppinger Straße 16, geplant ist. „Ich hoffe, wir kommen mit dem Platz hin“, berichtete der Initiator, dass schon einige Anmeldungen vorliegen. Auch das Familienfrühstück am Bahnhof soll es im Sommer wieder geben.

Besonderen Beifall gab es während der Sitzung für Stadtführer Heinz Herdt. Seine Rundgänge durch die Altstadt seien so beliebt, dass sie immer wieder nachgefragt würden, berichtete Brunstering, dass es in 2018 rund 30 Angebote dieser Art gegeben hat.

Für den „Lichterzauber in Horstmar und Leer“ bittet Brunstering um mehr Unterstützung, denn es mache keinen Spaß, die Installationen mit nur zwei Leuten aufzubauen, was Stunden brauche, während die Arbeit mit mehreren Helfern schneller gut zu schaffen sei.

Wie der Geschäftsführer ankündigte, wird der Stadtmarketingverein demnächst einen Veranstaltungsflyer herausgeben.

Fragen und Anregungen hatte das Fachgremium unter der Regie von Heinz Roters zwar keine, doch dafür gab es lobende Worte und Applaus für den Einsatz des Stadtmarketingvereins.

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