Stadt plant Bau eines größeren Regenrückhaltebeckens
Kampf den Wassermassen

Horstmar -

Im oberen Bereich der Eggeroder Straße plant die Gemeinde den Bau eines Regenrückhaltebeckens.

Sonntag, 17.02.2019, 13:05 Uhr
An der Eggeroder Straße will die Stadt Horstmar ein neues Regenrückhaltebecken bauen. Der Kreis und das Land sind bei der Maßnahme mit im Boot.
An der Eggeroder Straße will die Stadt Horstmar ein neues Regenrückhaltebecken bauen. Der Kreis und das Land sind bei der Maßnahme mit im Boot. Foto: Lehmkuhl

Einige Anlieger entlang der Eggeroder Straße in Horstmar erinnern sich wohl mit Schrecken an den Fronleichnamstag im vergangenen Jahr. Denn am 31. Mai wurden ihre Keller wegen des plötzlich einsetzenden Starkregens überflutet. Häuser entlang des Dahlienweges und der Schöppinger Straße wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Diese Überschwemmungen will die Burgmannstadt zukünftig mit einem größeren Regenrückhaltebecken verhindern. Das teilte Bürgermeister Robert Wenking in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses mit. „Wir sind im Besitz eines Grundstückes im oberen Bereich der Eggeroder Straße. Jedoch müssten wir dieses Projekt nicht allein stemmen“, unterstrich Wenking. Denn derartige Überflutungen würden auch durch die in der Nähe verlaufende L 579 begünstigt.

Wenking: „Deshalb sind der Kreis und das Land Nordrhein-Westfalen mit im Boot.“ In der Theorie seien derartige Starkregenereignisse durch größere Kanaldurchmesser zu beherrschen. Doch die Praxis zeige, dass das nicht der Fall sei.

„Die Kanäle, auch wenn sie noch so groß sind, sind einfach nicht in der Lage, so viel Wasser aufzunehmen“, unterstrich der Bürgermeister, der diese Problematik auch in anderen Bereichen Horstmars, wie beispielsweise im Koppelfeld ansprach. Alle überflutungsgefährdeten Gebiete sollen Schritt für Schritt abgearbeitet und Lösungen vorangetrieben werden. „Wir sind jetzt schon dabei, punktuell kleine Verbesserungen zu erreichen.“ Allerdings appellierte der Bürgermeister zusammen mit dem Betriebsausschuss auch an die Hauseigentümer, selbst etwas zu tun. Sie sollten zukünftig Kanalfehlanschlüsse verhindern und Rückstausicherungen in ihre Keller einbauen.

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