Jubiläum in 2020
Ein Fest des Glaubens für alle

Horstmar -

Im nächsten Jahr feiert die Antonius-Bruderschaft das 250-jährige Bestehen ihrer Kapelle auf dem Schöppinger Berg. Anlässlich dieses Jubiläums soll es ein „Fest des Glaubens“ für alle geben. Das wurde während der Jahreshauptversammlung deutlich, zu der sich die Mitglieder unter der Regie von Heinz Schütte im Bochorster Hof versammelt hatten. Dabei blickten sie mit ihrem Präses Pfarrdechant Johannes Büll auch auf ein bewegtes Jahr zurück.

Mittwoch, 13.03.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 13.03.2019, 16:24 Uhr
Freuen sich mit der gesamten Bruderschaft auf das Jubiläum (v.l.): Heinz-Hermann Lülf, Christoph Berkenbrock, Ulrich Heidemann, Dechant Büll, Bernward Miesing, Erster Vorsitzender Heinz Schütte und der Zweiter Vorsitzende Martin Ruck.
Freuen sich mit der gesamten Bruderschaft auf das Jubiläum (v.l.): Heinz-Hermann Lülf, Christoph Berkenbrock, Ulrich Heidemann, Dechant Büll, Bernward Miesing, Erster Vorsitzender Heinz Schütte und der Zweiter Vorsitzende Martin Ruck. Foto: NIx

Heinz Schütte, Vorsitzender der Antonius-Bruderschaft, blickte während der Jahreshauptversammlung am Sonntag in erwartungsvolle Gesichter. Das Kaminzimmer des Borchorster Hofes war bis auf den letzten Platz gefüllt. War bereits 2018 bewegt, so werfen große Ereignisse in 2020 jetzt schon ihre Schatten voraus. Die 1770 auf dem Schöppinger Berg errichtete Antonius-Kapelle feiert im nächsten Jahr ihr 250-jähriges-Bestehen.

Festausschuss-Mitglied Martin Möllers gab eine Übersicht über zurzeit bereits geplante Jubiläums- Festlichkeiten. Am 21. Juni 2020 findet eine große Prozession statt, die auch Bischof Dr. Felix Genn begleitet. Sie beginnt an der St.- Gertrudis-Kirche in Horstmar und bewegt sich zur Antoniuskapelle, wo die Heilige Messe gefeiert wird. Danach geht es zurück zum Horstmarer Gotteshaus. Nach dem Abschlusssegen geht die Prozessionsgemeinschaft geschlossen zur Katharinenhalle. Dort steht eine große öffentliche Festveranstaltung auf dem Programm.

Schütte begrüßte die neuen Bruderschaftsmitglieder Ulrich Heidemann, Christoph Berkenbrock sowie Reinhard Berkenbrock und hieß sie herzlich willkommen.

Bernward Miesing ehrte der Vorsitzende für seine 40-jährige Mitgliedschaft. „Du hast dich unter anderem als langjähriger Schriftführer verdient gemacht“, betonte Schütte und überreichte eine gerahmte Urkunde sowie ein Buchgeschenk.

„Wir schauen auf ein richtungsweisendes Jahr zurück“, griff der Präses, Pfarrdechant Johannes Büll, die Ereignisse aus 2018 auf. Am 3. Januar ereignete sich ein Unfall, bei dem ein Lkw die Kapelle rammte und schwere Schäden verursachte. Doch bereits zwei Wochen nach diesem Vorfall konnte sie als Ort des Gebetes wieder geöffnet werden. „Am 3. Januar 2019, dem Jahrestag des schweren Unglücks, konnten wir mit einem festlichen Gottesdienst die Kapelle offiziell wieder einweihen“, berichtete der Dechant.

Öffentlichkeit, Politik, Presse und Fernsehen nahmen regen Anteil an diesem Ereignis. Manchmal steckt in einem Unglück auch Verbesserungspotenzial für die Zukunft. „Besonders erfreulich ist, dass neben der Beseitigung der Unfallfolgen, die durch die Versicherung finanziell getragen wird, manch andere Maßnahmen möglich wurden“, erklärte der Präses. Dazu gehören die Restaurierung der Antoniusfigur, die Neugestaltung der Bänke in der Kapelle, die Erneuerung der Fenster und die Verschönerung des Außenbereiches. Eine neue Sitzgruppe ist bereits vor Ort und wird demnächst aufgestellt. Die Kosten dafür hat der „Kreuzweise-Fonds“ übernommen. Eine besondere Freude ist die Schenkung einer Glocke durch die Schwestern von der göttlichen Vorsehung in Münster.

Schriftführer Heinz-Hermann Lülf verlas einen ausführlichen Rückblick auf 2018, der zeigte, wie engagiert die Bruderschaft arbeitet. „Wir schauen auf ein richtungsweisendes nächstes Jahr“, betonte Dechant Büll, die vergangenen Ereignisse zurücklassend.

„Der Festausschuss ist schon seit Monaten dabei, das 250-jährige Kapellenjubiläum dem Anlass entsprechend würdevoll und zugleich glaubensfroh zu gestalten“. Mit einem Appell schloss der Präses seine Ansprache: „Machen wir das Jubiläumsfest und das kommende Jubiläumsjahr zu einem Fest des Glaubens, für uns, für unsere Gemeinde und für die vielen Menschen, die immer wieder gern in unsere Kapelle kommen“.

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