Viivat, vivat
Jubilarin strahlt Zufriedenheit aus

Horstmar-Leer -

Ihren 99. Geburtstag feierte Mathilde Höing aus Leer am Dienstag im Kreis ihrer Familie. Zu den Gästen gehörten auch Pfarrdechant Johannes Büll, eine Abordnung der Kfd und des Altenclubs sowie der stellvertretende Bürgermeister Ludger Hummert, der seiner Tante „Tille“ auch ganz persönlich gratulierte. Mir geht es gut, wenn Gott will, feiern wir nächstes Jahr meinen 100. Geburtstag. Dazu seid Ihr alle eingeladen“, so die Jubilarin, die erklärte, dass man den Kopf nicht hängen lassen dürfe und das Leben genießen solle.

Dienstag, 19.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 15:04 Uhr
Im Beisein der Familie gratulierte Pfarrdechant Johannes Büll (l.) für die Kirchengemeinde St. Gertrudis und im Namen der Stadt Horstmar der stellvertretende Bürgermeister Ludger Hummert (r). seiner Tante „Tille“.
Im Beisein der Familie gratulierte Pfarrdechant Johannes Büll (l.) für die Kirchengemeinde St. Gertrudis und im Namen der Stadt Horstmar der stellvertretende Bürgermeister Ludger Hummert (r). seiner Tante „Tille“. Foto: fn

Im Kreis ihrer Familie feierte Mathilde Höing in Haltern 50 am Dienstag ihren 99. Geburtstag. Zu den Gästen gehörten auch Pfarrdechant Johannes Büll, eine Abordnung der Kfd und des Altenclubs sowie der stellvertretende Bürgermeister Ludger Hummert, der seiner Tante „Tille“ auch ganz persönlich gratulierte.

„Mir geht es gut, wenn Gott will, feiern wir nächstes Jahr meinen 100. Geburtstag. Dazu seid Ihr alle eingeladen“, so die Jubilarin, die erklärte, dass man den Kopf nicht hängen lassen dürfe und das Leben genießen solle.

Mathilde Höing wuchs mit neun Geschwistern in Leer auf und ist dem Dorf stets treu geblieben. Die dreifache Mutter schenkte der Erziehung ihrer Kinder ihre Aufmerksamkeit und half in der heimischen Landwirtschaft mit.

Inzwischen zählt das Geburtstagskind fünf Enkelkinder und elf Urenkel zu ihrer Familie. Ihr Mann Wilhelm, den sie im Jahre 1949 heiratete, starb bereits 1989. „Obwohl ich zwischen 60 und 70 sehr krank war und viermal operiert worden bin, fühle ich mich heute sehr wohl“, berichtete die Jubilarin, der man ihre Zufriedenheit ansieht. Das Schönste im Leben seien die Familienfeste wie Taufen und Kommunionfeiern gewesen, erinnert sie sich.

Zusammen mit den „Herbstzeitlosen“, einer Gemeinschaft von Witwen und allein stehenden Frauen, hat die Seniorin viel unternommen. In Erinnerung sind besonders die Fahrten nach Lourdes und Brüssel geblieben.

Die Jubilarin liebt die Gemeinschaft beim Kartenspielen und fühlt sich bei der Kfd und im Altenclub sehr wohl. In der Lepra-Gruppe waren ihre filigranen Handarbeiten geschätzt.

Mathilde Höing versorgt ihren Haushalt immer noch selbst und hält sich durch die Pflege der heimischen Gartenanlage und Spaziergänge fit. Besonders schätzt die Seniorin die Nähe zu ihrer Familie, wobei sie insbesondere ihrer Schwiegertochter Maria für die gute und stete Unterstützung dankt.

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