Kegelstadtmeisterschaft: Ehrungen mit Abschlussparty am Samstag
Erinnerungen eines Dauersiegers

Horstmar -

Am Samstag (30. März) findet ab 20 Uhr die Siegerehrung der Stadtkegelmeisterschaft 2019 mit einer Abschlussparty im Vereinshaus der Katharinen ab 20 Uhr statt. Die Siegerehrung wird von Schirmherr Bürgermeister Robert Wenking ab 20.30 Uhr vorgenommen.

Mittwoch, 27.03.2019, 17:31 Uhr aktualisiert: 28.03.2019, 13:38 Uhr
Dieter Kubsch war zwölf Mal Stadtmeister. Urkunden und Pokale hängen in seinem Gartenhaus. Die ersten Sieger der Meisterschaft (kl. Bild/v.l.) Erich Küper.Dieter Kubsch und Karl Wehrmann.
Dieter Kubsch war zwölf Mal Stadtmeister. Urkunden und Pokale hängen in seinem Gartenhaus. Die ersten Sieger der Meisterschaft (kl. Bild/v.l.) Erich Küper.Dieter Kubsch und Karl Wehrmann. Foto: Franz Neugebauer

Am kommenden Samstag (30. März) findet ab 20 Uhr die Siegerehrung der Stadtkegelmeisterschaft 2019 mit einer Abschlussparty im Vereinshaus der Katharinen ab 20 Uhr statt. Die Siegerehrung wird von Schirmherr Bürgermeister Robert Wenking ab 20.30 Uhr vorgenommen.

Ein halbes Jahrhundert alt ist die Geschichte dieser Stadtkegelmeisterschaften. Die auf den Kegelbahnen beider Ortsteile durchgeführten Wettb ewerbe wurden geprägt von Dieter Kubsch. Er war nicht nur im Jahr 1969 der erste Stadtmeister, sondern konnte seine Erfolge in den folgenden Jahren wiederholen. Die Urkunden und Pokale in seinem Gartenhaus am Horstmarer Bahnhof sind dafür der Beweis.

Insgesamt zwölfmal belegte er den ersten Platz bei den Einzelmeisterschaften, siebenmal wurde er Zweiter und siebenmal Dritter. Mehr als 40 Erfolge feierte er mit seinem Kegelclub in der Mannschaftswertung. „Man muss schon ein wenig Fingerspitzengefühl, eine ruhige Hand haben und sich konzentrieren“, sagt er rückblickend. „Vielleicht komme auch ein wenig Talent hinzu“, sagt er und lächelt.

An den ersten Sieg im Jahr 1969 erinnert sich der rüstige 80-Jährige, der technischer Leiter der Strumpfstrickerei Schulte & Dieckhoff war, noch genau. Denn es w­war das Jahr, in dem sein Sohn Burkhard geboren wurde, mit dem er sich 2006 ein hartes Duell lieferte, ein Kampf der Generationen, wie damals in der Presse zu lesen war. Letztlich konnte Burkhard den Sieg mit 347 zu 344 Holz für sich entscheiden.

Der Name Kubsch ist eng mit den Stadtkegelmeisterschaften verbunden. Dieter Kubsch hatte 1969 die Stadtmeisterschaften ins Leben gerufen. Noch heute blättert der passionierte Kegeler im Fotoalbum mit den Ehrungen und den Feiern seines Kegelclubs, Kubsch gehörte ursprünglich der „Räuberbande“ an, wechselte nach deren Auflösung 1988 zu den „Optimisten“ und war auch Mitglied im gemischten Kegelclub „Die Größten“. Sie kämpften bei den Kegelpartys in der Halle Münsterland und gewannen Reisen nach Spanien, Jugoslawien, Norderney und Winterberg. Alle 14 Tage kegelt er heute noch mit den „Optimisten“ bei Terkuhlen „In die Vollen“.

Bei der ersten Stadtmeisterschaft 1969 wurde nur auf Horstmarer Bahnen gekegelt und auf der Kegelbahn Vissing in Leer. Kubsch bedauert, dass inzwischen die Kegelbahnen Krafeld, Wüller und Weidner (Schafstall) geschlossen wurden. Mit Terkuhlen, Holskenbänd und Vissing heißt es nur noch auf drei Bahnen „Gut Holz“. Man kann es kaum glauben, dass der grandiose Kegler in diesem Jahr nach der Preisverleihung der diesjährigen Stadtmeisterschaften am 30. März stattfinden werden, nicht mehr bei der Meisterschaften antreten will. „Vielleicht können wir ihn überreden, uns weiter zu unterstützen“ so Kegelvater Peter Schefer.

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