Ein Urgestein der Stadt geht nach 37 Dienstjahren in den Ruhestand
Heinz Lölfing prägte die Stadt mit

Horstmar -

Im Beisein seiner Familie, zahlreicher Kollegen, der Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien, Pfarrdechant Büll sowie von Spitzen der Feuerwehr wurde im Borchorster Hof Verwaltungsrat Heinz Lölfing (65) in den Ruhestand verabschiedet.

Donnerstag, 28.03.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 16:27 Uhr
Heinz Löfing (r.) scheidet nach 37 Jahren aus dem Dienst aus. Bürgermeister Robert Wenking bedankte sich im Beisein der Ehefrau Petras Raus und vielen Kollegen und Gästen für das stets loyale und verläßliche Pflichterfüllung zum Wohle der Stadt.
Heinz Lölfing (r.) scheidet nach 37 Jahren aus dem Dienst aus. Bürgermeister Robert Wenking bedankte sich im Beisein der Ehefrau Petra Raus und vielen Kollegen und Gästen für die stets loyale und verlässliche Pflichterfüllung zum Wohle der Stadt. Foto: Franz Neugebauer

Im Beisein seiner Familie, zahlreicher Kollegen, der Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien, Pfarrdechant Büll sowie von Spitzen der Feuerwehr wurde im Borchorster Hofes Verwaltungsrat Heinz Lölfing (65) in den Ruhestand verabschiedet. Die Burgmannstädter „Pipes und Drums“ brachten mit ihrer schottischen Dudelsackmusik ein Ständchen.

Bürgermeister Robert Wenking skizzierte den beruflichen Werdegang des künftigen Pensionärs. Er startete 1971 mit einer Lehre bei der Kreishandwerkerschaft in Münster. Bei der Landwirtschafskammer in Münster begann die Karriere im gehobenen Dienst. Seit 1982 war Lölfing mit führenden Aufgaben bei der Stadt Horstmar betraut bis hin zum allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters. Viele kennen ihn noch als den Kämmerer. Im Zuge der Neuorganisation der Ämter übernahm er 2010 den Fachbereich „Ordnende und Soziale Leistung“. Als Standesbeamter hat er seit 1991 zahlreiche Ehen geschlossen. „In den 37 Jahren Deines Dienstes hat Du Dich den Herausforderungen gestellt, sie angenommen und immer gut bewältigt. Bewundernswert war die Ausstrahlung mit Deiner Ruhe, mit der Du auch stressigen  Situationen begegnest bist,“ betonte Wenking, der mit Lölfing 34 Jahre zusammenarbeitete. Er sei stets ein verlässlicher Partner gewesen, der sich mit Engagement und besonderer Freude am Beruf um die Stadt verdient gemacht habe.

Die Verabschiedung von Heinz Lölfing stimmte den stellvertretenden Bürgermeister Ludger Hummert traurig. Die Stadt verliere einen Mann mit großem Erfahrungsschatz und einen absolut loyalen Mitarbeiter mit einem ruhigen ausgeglichenen Wesen. Vermisse werde er ihn bei den Sitzungen, vor allem bei hitzigen Debatten als ruhige Pol.

Lölfing selbst bezeichnete den Sitzungssaal im Alten Rathaus als sein „zweites Wohnzimmer“, denn er habe an weit mehr als 1000 Sitzungen teilgenommen. Er dankte allen, die ihn während seiner Dienstzeit begleiteten, insbesondere der Familie, die so manches Mal auf ihn verzichten musste.

Die Aufgaben des Fachbereiches Ordnende und Soziale Leistung wird Georg Becks übernehmen. Dieser gibt seine Aufgaben als Kämmerer an Jochen Lindenbaum ab.

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