Visitation von Weihbischof Dr. Christoph Hegge in der St.-Gertrudis-Gemeinde
Dem eigenen Impuls folgen

Horstmar -

Zahlreiche Begegnungen haben für Weihbischof Dr. Christoph Hegge bei seiner Visitation in der Pfarrei St. Gertrudis auf dem Programm gestanden.

Sonntag, 02.06.2019, 15:08 Uhr
Weihbischof Dr. Christoph Hegge (2.v.r.) traf sich gemeinsam mit Pfarrdechant Johannes Büll (l.) zum Gespräch mit Verbundleiterin Maria Eckrodt-Bülters (vorne, 2.v.l.) und den Mitarbeitenden der drei Kindergärten der Pfarrei St. Gertrudis in Horstmar.
Weihbischof Dr. Christoph Hegge (2.v.r.) traf sich gemeinsam mit Pfarrdechant Johannes Büll (l.) zum Gespräch mit Verbundleiterin Maria Eckrodt-Bülters (vorne, 2.v.l.) und den Mitarbeitenden der drei Kindergärten der Pfarrei St. Gertrudis in Horstmar. Foto: Michaela Kiepe

Zahlreiche Begegnungen haben für Weihbischof Dr. Christoph Hegge bei seiner Visitation in der Pfarrei St. Gertrudis auf dem Programm gestanden. Er hat Einzelgespräche mit Verantwortlichen der Seelsorge geführt, sich mit Bürgermeister Robert Wenking, den Ehrenamtlichen des Pfarreirats sowie des Kirchenvorstandes, mit den pädagogischen Mitarbeitenden der drei katholischen Kindergärten getroffen und einen Gottesdienst in der Pfarrkirche gefeiert.

31 Erzieherinnen und ein Erzieher waren in den „Borchorster Hof“ gekommen, um mit dem Weihbischof über aktuelle Entwicklungen in den drei Einrichtungen zu sprechen. „Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen und Ihr Interesse an diesem Gespräch so groß ist“, begrüßte Hegge die Anwesenden.

Pfarrdechant Johannes Büll dankte dem Gast zunächst für die Unterstützung des Bistums beim Ausbau der Kapazitäten in den Kindergärten. Dem konnte sich Verbundleiterin Maria Eckrodt-Bülters nur anschließen. „Seit Anfang des Jahres nehmen wir an dem Projekt ‚Kita – Lebensort des Glaubens‘ teil. Wir wollen als katholische Einrichtungen unser Profil schärfen“, fügte sie an.

Gestartet waren die Teams mit einem Besinnungstag, bei dem die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben im Mittelpunkt gestanden hat. „Das hat uns sehr gut getan, denn im Arbeitsalltag bleibt dafür keine Zeit“, berichtete Eckrodt-Bülters. Nun ginge es darum, Konzepte zu entwickeln, um die christlichen Kinder und ihre Familien für den Glauben zu begeistern sowie Familien mit einer anderer Religionszugehörigkeit einzubeziehen. Wichtig sei ihnen dabei auch ein enger Kontakt zum Pastoralteam der Pfarrei.

Hegge ermutigte die Erzieherinnen, den eingeschlagenen Weg mit kreativen Ideen und Fantasien weiter zu gehen. Dabei sei es wichtig, ansprechende Formen für Menschen zu entwickeln, die sich von der traditionellen Kirche entfernt hätten. „Probieren Sie auch neue Wege aus und folgen Sie Ihren Impulsen“, gab der Weihbischof den Anwesenden mit auf den Weg.

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