Gelungen
Grüne und bunte Vielfalt bestaunt

Horstmar -

Zehn Stationen gab es beim „Tag der offenen Gärten“ für die Besucher zu bestaunen. Diese fuhren mit dem Rad oder dem Auto vor. Besonders angetan zeigten sich die Gäste von der großen Vielfalt der Grünanlagen. Über die gute Resonanz freuten sich der Heimatverein und „HorstmarErleben“ als Veranstalter.

Dienstag, 18.06.2019, 16:23 Uhr aktualisiert: 23.06.2019, 13:04 Uhr
Prächtige Blicke gaben Hausfelds (oben l.), Olschewskis (oben r.), Kempers (unten l.) und Brunsterings Garten frei. Jeder glänzte durch seine besondere Note. Das gilt auch für die übrigen Anlagen, die für die Besucher offen standen.
Prächtige Blicke gaben Hausfelds (oben l.), Olschewskis (oben r.), Kempers (unten l.) und Brunsterings Garten frei. Jeder glänzte durch seine besondere Note. Das gilt auch für die übrigen Anlagen, die für die Besucher offen standen.

Sonne und angenehme Sommertemperaturen begleiteten am Sonntag den „Tag der offenen Gärten“ in der Burgmannstadt. Zu diesem hatten der örtliche Heimatverein und der Stadtmarketingverein zum dritten Mal eingeladen. Gemeinsam mit den Gartenbesitzern freuten sich Heinz Schütte von den Heimatfreunden und Hubertus Brunstering, Geschäftsführer von „HorstmarErleben“, über die gute Resonanz.

Immerhin gab es dieses Mal insgesamt zehn Stationen, die die zahlreichen Besucher nicht nur aus Horstmar, sondern auch aus der Umgebung mit dem Rad oder dem Auto ansteuerten.

Die Route startete im Familien- und Generationenpark. Dort verkauften einige Heimatvereinsmitglieder Eintrittsbändchen und Flyer mit einem Plan der offenen Gärten. Dabei wiesen sie darauf hin, dass gegenüber der ursprünglichen Planung eine weitere Grünanlage hinzugekommen war. Dabei handelte es sich um den Kemperschen Garten ganz in der Nähe. Dieser wurde dann auch als erstes angesteuert. Er erwies sich als ein schöner „Wohlfühl“-Standort und gab damit einen ersten Vorgeschmack auf das, was die Besucher an den vielen folgenden Stellen erwarten sollte. Ob gemütliche Sitzecken oder üppig blühende Rosen, die Vielfalt war beeindruckend.

Der großflächige Garten der Familie Schütte gab dann mit seinen zahlreichen liebevoll gestalteten Nischen viele Anregungen, wie man ein lauschiges Plätzchen gestalten kann. Eine Besonderheit dort ist das kleine „Museum“ mit alten Haushaltsgeräten.

Mediterranes Flair verbreitete der Garten der Langkamps am Münstertor. Dieser beeindruckte mit sehr üppigen Ramblerrosen und so manchem Gewächs, das eigentlich in südlicheren Gefilden heimisch ist.

Im Bürgerpark präsentierten Marlies Döking interessante schlanke Skulpturen und Andreas Laugesen Aktionen zum Denken.

Der Garten Schwering bot ein Farbenspiel in Grün mit einigen bunten Tupfern und so mancher interessanten Dekoration und Gestaltung.

Auf kleinstem Raum in der Altstadt luden Olschewskis zu einem Rundgang durch ein Rosenparadies ein. Ein Hochbeet zeigte, wie man auch ohne viel Platz Leckeres für die Kühe heranziehen kann. Es war übrigens nicht das einzige Hochbeet bei dieser Gartentour.

In eine andere Welt wurden die Besucher in Terbrüggens Nutzgarten versetzt. Ob Blumenwiese, Käferkeller, Brennesselecke für Prachtfalter oder Kornblumen, Mohn und Kornraden, es gab viel fürs Auge. Brunsterings Garten dagegen wurde durch seltene Gehölze geprägt – darunter selbst gezogene Bonsais – und Sitzecken zum Entspannen.

Abschließend führte die Gartentour über die „RadBahn“ in die Bahnhofssiedlung zu Hausfelds Garten. Dieser zeichnet sich durch eine große Staudenvielfalt und den unterschiedlichsten Gestaltungselementen aus, darunter Wasser in verschiedenster Art.

„Alles in allem eine wieder rundherum gelungene Veranstaltung, die die Besucher insbesondere durch die große Gestaltungsvielfalt und Rosenfülle begeisterte“, bilanzieren die Organisatoren zufrieden.

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