Peter Mett schließt seine Gaststätte
Nach 36 Jahren ist Schluss

Horstmar -

Peter Mett von der Gaststätte „Im Koppelfeld“ hat für immer den Bierhahn hochgestellt. Er schließt nach 36 Jahren sein Restaurant. „Es tut schon weh, denn ich war immer gerne Gastwirt“, bekennt er in einem Gespräch mit dieser Zeitung, aber wirtschaftliche Zwänge hätten ihn zu diesem unumgänglichen Schritt bewogen.

Mittwoch, 26.06.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 28.06.2019, 16:00 Uhr
1983 hat Peter Mett die Räumlichkeiten übernommen und die Gaststätte „Im Koppelfeld“ eröffnet
1983 hat Peter Mett die Räumlichkeiten übernommen und die Gaststätte „Im Koppelfeld“ eröffnet Foto: fn

Viele Stammtische bedauern, ihren regelmäßigen Treffpunkt verloren zu haben. Denen hält Peter Mett entgegen: „Ein Volk, das seine Wirte nicht ernähren kann, ist seiner Wirte nicht wert“.

Heinz Herdt hat in seinem Buch „Horstmar von A bis Z“ die Geschichte des Hauses festgehalten. Den Grundstein für das heutige Restaurant im Koppelfeld, so ist dort zu lesen, legten die Eheleute Eugen und Erika Schmäing im Jahr 1969. Zunächst errichtete man nur eine Metzgerei, die über den Marktverkauf betrieben wurde. 1971 baute man direkt an die Metzgerei die Gaststätte „Zum Conny“ mit darüber liegender Wohnung und einem kleinen Gastzimmer für rund 15 Personen. Beide Einrichtungen wurden 1982 verpachtet.

Im August 1983 übernahm Peter Mett die bestehenden Räumlichkeiten und eröffnete die Gaststätte „Im Koppelfeld“. Nach umfangreichen Umbauten in den Jahren 1985 und 1995 wurde unter Einbeziehung der ehemaligen Metzgerei das Restaurant mit Speisesaal, Gastzimmer, Büfettraum und Biergarten erwartet.

Zuletzt bot die Gaststätte Platz für rund 100 Personen, eine gutbürgerliche Küche und einen Partyservice für Feierlichkeiten jeglicher Art. All das gehört jetzt der Vergangenheit an, auf dem Grundstück wird es künftig eine Wohnbebauung geben.

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