Regelung für Baugebiet Koppelfeld III
Vergabeverfahren für Grundstücke

Horstmar -

Nicht in Stein gemeißelt ist eine Empfehlung, die der Rat in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend beschloss. Dabei geht es um Kriterien für ein transparentes und einheitliches Vergabeverfahren für Grundstücke in der Stadt Horstmar. Dieses soll zunächst nur für das neue Baugebiet „Koppelfeld III“ gelten.

Freitag, 05.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 16:36 Uhr
Im neuen Baugebiet Koppelfeld III soll ein transparentes und einheitliches Vergabeverfahren für Baugrundstücke angewandt werden, schlug der Rat jetzt vor.
Im neuen Baugebiet Koppelfeld III soll ein transparentes und einheitliches Vergabeverfahren für Baugrundstücke angewandt werden, schlug der Rat jetzt vor.

Nicht in Stein gemeißelt ist eine Empfehlung, die der Rat in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend beschloss. Dabei geht es um Kriterien für ein transparentes und einheitliches Vergabeverfahren für Grundstücke in der Stadt Horstmar.

Dieses soll zunächst nur für das neue Baugebiet „Koppelfeld III“ gelten. Es enthält 44 Baugrundstücke in einer Größenordnung zwischen 349 und 650 Quadratmetern. Davon gehören 14 der katholischen Kirchengemeinde.

In der Stadtverwaltung wird eine Liste für Bauwillige geführt, in die sich Interessenten unverbindlich und kostenfrei eintragen lassen können. Sobald die Vergabe kommunaler Baugrundstücke im Baugebiet anstehen, werden alle in der Liste aufgeführten Personen durch Übersendung eines Fragebogens informiert und in die Lage versetzt, sich zu einem von der Stadt Horstmar angegebenen Stichtag um die angebotenen Baugrundstücke offiziell zu bewerben.

Die Schwierigkeit besteht nun darin, welcher Bewerber tatsächlich berücksichtigt wird. Dazu gibt es jetzt eine vom Rat beschlossene Rangliste.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern werden Familien (Ehepaare, Lebenspartnerschaften, Paare) aus Horstmar und Leer mit Kindern bevorzugt. Es folgen auswärtige Interessenten mit Kindern. An dritter Stelle stehen sonstige Einwohner aus Horstmar und Leer. Erst danach werden Grundstücke an sonstige Auswärtige vergeben.

Beim Mietwohnungsbau haben Investoren aus der Stadt Horstmar den Vorrang. Ein Rechtsanspruch auf Zuteilung eines Grundstückes besteht allerdings nicht, hieß es in der Ratssitzung.

Die Käufer verpflichten sich, auf dem erworbenen Grundstück innerhalb einer Frist von vier Jahren nach Vertragsabschluss zu bauen.

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