Dr. Christoph Hegge besucht Trude Schneider in Leer zum Kaffeetrinken
„Ein Weihbischof zum Anfassen“

Horstmar-Leer -

Mit Dr. Christoph Hegge hatte Trude Schneider jetzt einen ganz besonderen Gast an ihrer Kaffeetafel. So war der Weihbischof privat in den Horstmarer Ortsteil Leer gekommen, um die ehemalige Küsterin, zu hause auf ein Stück Kuchen zu besuchen. Dabei erlebten die Gastgeberin und ihre Lieben, dass Hegge „ein Bischof zum Anfassen“ ist, mit dem man sich sehr gut unterhalten kann.

Freitag, 02.08.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 10:04 Uhr
Weihbischof Dr. Christoph Hegge hatte seiner Gastgeberin Trude Schneider von der Wehrstraße in Leer einen von Papst Franziskus geweihten Rosenkranz mitgebracht.
Weihbischof Dr. Christoph Hegge hatte seiner Gastgeberin Trude Schneider von der Wehrstraße in Leer einen von Papst Franziskus geweihten Rosenkranz mitgebracht. Foto: fn

Zu einem eher ungewöhnlichen, inoffiziellen Termin kam Dr. Christoph Hegge jetzt nach Leer. Dort besuchte der Weihbischof Trude Schneider und erfüllte sich damit einen Wunsch, den er bei der Firmung vor eineinhalb Jahren in St. Gertrudis ausgesprochen hatte. „Bei Ihnen möchte ich wohl mal ein Stück Kuchen essen“, hatte der Gast zur ehemaligen Küsterin gesagt, die anlässlich der Firmung ihrer Enkelin Anna unter den Kirchenbesuchern weilte.

Die 76-Jährige ließ sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen und lud den Weihbischof gleich zu sich ein. „Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass dieser Besuch nach so langer Zeit noch zustande kommt“, hatte die Leerer Bürgerin im Vorfeld so ihre Zweifel. „Was ist dieser Zeitraum schon im Vergleich zur Ewigkeit“, schmunzelte Hegge beim Eintreffen in Leer. Er kam nicht mit leeren Händen, sondern hatte einen vom Papst Franziskus persönlich geweihten Rosenkranz mitgebracht.

Beim gemütlichen Kaffeetrinken mit dem von Trude Schneider selbst gebackenen Kuchen, an dem auch ihre Tochter Anke, ihre Enkelinder Anna und Jakob sowie Irmgard Hinkers teilnahmen, wurde über Gott und die Welt gesprochen. So erfuhren die Gastgeberin und ihre Familie, dass es im Bistum Münster zwei Millionen Gläubige gibt, von denen Hegge rund 500 000 zu betreuen hat. Er mache das bei Visitationen in zahlreichen Gruppen und Verbänden, erläuterte der Gast. Insgesamt 4500 junge Menschen werden durch den Weihbischof jährlich gefirmt.

Der Besucher überraschte auch mit einer Vision: „Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend müssten alle Hauptamtlichen in der Kirche an Bord sein, denn dann könne man die Menschen, insbesondere aber auch die Jugendlichen erreichen. Dabei sei dann viel Fantasie und Kreativität notwendig, um diese für die Kirche und somit für den Glauben zu gewinnen.

„Ich lasse es mir nicht nehmen, ab und an etwas Ungewöhnliches zu tun, wie jetzt dieser Besuch in Leer“, begründete der Gast seine eigene Initiative zu einem Privatbesuch nach Leer zu kommen. Um so mehr freuten sich Trude Schneider und ihre Lieben, die die persönliche Begegnung mit Christoph Hegge sehr genossen und ihn als einen „Bischof zum Anfassen“ erlebten.

„So ein Weihbischof ist auch nur ein Mensch, mit dem man über alles reden und plaudern kann“, lautete das abschließende Fazit von Trude Schneider, die dieses Erlebnis wohl nicht so schnell vergessen wird.

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