Unternehmernetzwerk UNL will in vielen Bereichen etwas bewegen
Mit starker Stimme für Laer

Laer -

Mehr Einfluss auf die künftige Entwicklung der Gemeinde wollen die Laerer Unternehmer nehmen, die die Entwicklung eines Netzwerks geplant haben. Das kündigten sie während einer Starterversammlung im Betrieb Vomo vor rund 90 Besuchern an. Ein Logo für den Zusammenschluss namens „Unternehmernetzwerk Laer“, kurz UNL genannt, gibt es schon. Doch eine offizielle Form hat die Initiative noch nicht.

Donnerstag, 05.09.2019, 16:10 Uhr
Ein Großteil der Laerer Unternehmerschaft nahm an der UNL-Startveranstaltung teil. Die Moderatoren Klemens Mormann (l.) und Reinhard Lülff (kl. Foto) begrüßten die Gäste.
Ein Großteil der Laerer Unternehmerschaft nahm an der UNL-Startveranstaltung teil. Die Moderatoren Klemens Mormann (l.) und Reinhard Lülff (kl. Foto) begrüßten die Gäste. Foto: Nix

„Quo vadis, Laer?“ – „Wohin gehst du, Laer?“ ist eine Frage, die zurzeit stärker denn je im Fokus steht. Die Unternehmer der Ewaldi­gemeinde fühlen sich bei der Diskussion um die künftige Ausrichtung und Entwicklung außen vor. Daher stoßen Bernhard Wilken, Fanz-Josef Kühlmann, Reinhard Lülff, Klemens Mormann, Dietmar Baumeister und Erich Baumeister das „Unternehmernetzwerk Laer“ kurz UNL genannt, an. Ein Logo gibt es bereits, eine offizielle Form hat der Zusammenschluss aber noch nicht. Nach einer Beobachtungsphase hinsichtlich der Entwicklung des Netzwerkes soll in 2020 ein entsprechender Verein gegründet werden.

Die Startveranstaltung war bereits erfolgreich. Sie verzeichnete am Mittwoch in den Räumen der Firma Vomo nahezu 90 Teilnehmer. Wichtig ist den Ideengebern das gemeinsame Engagement von produzierenden Betrieben, Freiberuflern, Händlern und Dienstleistern.

Nun möchte die Unternehmerschaft mit starker Stimme etwas bewegen. „Statt Opposition suchen wir den gemeinsamen Dialog mit den verschiedenen politischen Parteien, mit den Ratsmitgliedern, mit der Verwaltung und mit den Laerer Bürgern“, betonen die Initiatoren.

„Wir wollen Einfluss nehmen auf eine positive Entwicklung Laers insbesondere als Wirtschaftsstandort“, sagte Klemens Mormann, der das Treffen gemeinsam mit Reinhard Lülff moderierte. „Wir müssen positive Botschaften nach außen tragen“, so Lülff. „Ich finde auch interessant zu sehen, welche Unternehmen in Laer ansässig sind und wobei man sich möglicherweise gegenseitig unterstützen könnte“, sagte Franz-Josef Kühlmann.

Berrnhard Wilken plädiert auch für den Erfahrungsaustausch der Betriebe untereinander, beispielsweise über Themen wie Facharbeitermangen, Ausbildung und Vorschriften.

Durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit will das UNL mit Dorfmarketing, Politik, Presse, Bürgern Entscheidungsträgern und weiteren relevanten Gremien kommunizieren. Darüber hinaus steht die Kooperation mit Nachbargemeinden auf der Agenda, um voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu stärken und zu helfen. Man kann sich vorstellen, ebenso mit Verbänden, Hochschulen und anderen Einrichtungen zusammen zu arbeiten.

Rund dreimal jährlich soll es größere Veranstaltungen mit Vorträgen und ähnlichem geben. Nach Vereinsgründung soll ein schlagkräftiger Vorstand das Netzwerk in die Zukunft führen. Wer Interesse hat, sich in das UNL tatkräftig einzubringen, ist willkommen. Den ersten Vortrag am Dienstag hielt Experte Felix Hünker zum Thema „Gewerbesteuer“.

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