Vivat, Vivat
Bewegung und frische Luft als reinstes Lebenselixier

Horstmar -

Zahlreiche Glückwünsche konnte Josefine Röttgers am Dienstag zu ihrem 95. Geburtstag im St.-Gertrudis-Haus in Horstmar entgegennehmen. Dort gratulierten nicht nur die vier Kinder, sondern auch Bürgermeister-Stellvertreter Ludger Hummert, der im Namen der Stadt die besten Wünsche aussprach. Die Jubilarin betonte, dass sie sich im St.-Gertrudis-Haus sehr wohl fühlt. „Immer in Bewegung bleiben und viel an der frischen Luft arbeiten“, nennt die Seniorin als Rezept für ihr hohes Alter.

Mittwoch, 16.10.2019, 08:16 Uhr aktualisiert: 17.10.2019, 16:04 Uhr
Im Kreise ihrer Kinder nahm Josefine Röttgers die Glückwünsche des Bürgermeister-Stellvertreters Ludger Hummert (r.) entgegen.
Im Kreise ihrer Kinder nahm Josefine Röttgers die Glückwünsche des Bürgermeister-Stellvertreters Ludger Hummert (r.) entgegen. Foto: Nix

Groß ist die Familie von Josefine Röttgers, geborene Kleine-Wilde. Vier Kinder, 14 Enkel- und 29 Urenkelkinder gehören dazu. Die Seniorin feierte jetzt ihren 95. Geburtstag im St.-Gertrudis-Haus.

Ihre Wiege stand in Bottrop. Nach dem Krieg siedelte sie vom Ruhrgebiet ins Münsterland nach Ochtrup über und arbeitete in der Textilfabrik der Gebrüder Laurenz. Seit Ende der vierziger Jahre kümmerte sich die Seniorin um Haushalt und Kinder. Ihr Ehemann Karl verstarb leider viel zu früh.

„Immer in Bewegung bleiben und viel an der frischen Luft arbeiten“ war für Josefine Röttgers stets das Lebenselixier. Den Garten zu pflegen, gehörte zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. „Sie kochte gerne gemeinsam mit unserem Vater“, wissen die Kinder noch heute zu berichten. Auch Stricken und Häkeln gehörten zu den geliebten Hobbys. Darüber hinaus war die Wahl-Ochtruperin Mitglied im „Mütterverein“, aus dem später die Kfd hervorgangen ist.

„Bis zum 89. Lebensjahr fuhr Mutter noch mit dem Fahrrad jeden Donnerstag zum Wochenmarkt“, erzählt Sohn Bernhard. Bei ihm und seiner Familie wohnte die Jubilarin lange Zeit in Ochtrup, bevor sie im Sommer dieses Jahres ins Altenwohnheim überwechselte. „Hier fühle ich mich auch sehr wohl“, betont sie.

„Wir waren immer eine glückliche Familie“, hebt Tochter Hannelore hervor. Lange Zeit las das Geburtstagskind gerne Romane, bis sie es altersbedingt nicht mehr konnte.

Die besten Glückwünsche der Stadt Horstmar übermittelte Ludger Hummert als stellvertretender Bürgermeister.

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