Vortragsabend der Christlichen Bildungswerke liefert viele Informationen
Alles rund um die Pflegeversicherung

Horstmar -

Gut besucht war der Informationsabend zum Thema rund um die Pflegeversicherung. Dazu hatten das Evangelische Sozialseminar und das Katholische Bildungswerk ins Pfarrzentrum Borchorstr Hof eingeladen. Dort stellten Christiane Nitz von der Leitung der Sozialstationen der Caritas und Martina Erwig-Kaul, Pflegeberaterin der Domus Caritas gGmbH, die Leistungen der Pflegeversicherung sehr detailliert und verständlich vor.

Montag, 21.10.2019, 17:31 Uhr aktualisiert: 22.10.2019, 14:56 Uhr
Christiane Nitz (r., Leitung der Sozialstationen der Caritas) und Martina Erwig-Kaul, Pflegeberaterin der Domus Caritas gGmbH, lieferten den Zuhörern des Informations- und Gesprächsabends der Christlichen Bildungswerke Horstmar detaillierte Informationen.
Christiane Nitz (r., Leitung der Sozialstationen der Caritas) und Martina Erwig-Kaul, Pflegeberaterin der Domus Caritas gGmbH, lieferten den Zuhörern des Informations- und Gesprächsabends der Christlichen Bildungswerke Horstmar detaillierte Informationen. Foto: aja

Gut besucht war der Informationsabend zum Thema rund um die Pflegeversicherung. Dazu hatten das Evangelische Sozialseminar und das Katholische Bildungswerk ins Pfarrzentrum Borchorstr Hof eingeladen. Dort stellten Christiane Nitz von der Leitung der Sozialstationen der Caritas und Martina Erwig-Kaul, Pflegeberaterin der Domus Caritas gGmbH, die Leistungen der Pflegeversicherung sehr detailliert und verständlich vor. Dabei gliederten die Referentinnen ihre Informationen unter anderem in die Fragestellungen, was die Pflegeversicherung bedeutet, wann Pflegebedürftigkeit besteht und wie jemand einen Pflegegrad bekommt.

Sehr ausführlich erläuterten die Fachfrauen, unter welchen Aspekten durch das neue Pflegeverstärkungsgesetz Pflegebedürftigkeit festgestellt werde. Nicht mehr der Zeitaufwand für Pflegeleistungen würde festgelegt, sondern beurteilt würde, wobei der Betroffene welche Hilfsleistungen benötiget. Dabei würde auch der zu erwartende Zeitraum für die Pflegebedürftigkeit in Betracht gezogen. Wenn zu erwarten sei, dass sich der Zustand innerhalb von sechs Monaten wesentlich verbessere, würde Kurzzeitpflege genehmigt. Die Einstufung in Pflegegrade erfolgt erst bei länger anhaltender Bedürftigkeit.

Einen breiten Raum nahmen an diesem Abend die Informationen über die Begutachtung durch den medizinischen Dienst der Pflegekassen (MDK) ein. Dazu wurde ein ausführlicher Fragebogen verteilt und erläutert.

Die Expertinnen sprachen auch das Spektrum der möglichen Leistungen und deren Höhe für die Betroffenen und deren pflegende Angehörige an. Zu den vielen Informationen verteilten sie entsprechendes Infomaterial, ermunterten aber auch, sich bei eventueller Betroffenheit schon frühzeitig zu informieren.

„Schauen Sie doch einmal unverbindlich in die Geschäftsstelle der Caritas an der Münsterstraße rein und vereinbaren dann einen speziellen Beratungstermin“, lautete der Rat von Christiane Nitz und Martina Erwig-Kaul

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