Vier Bands in vier Kneipen in Leer produzierten tollen Sound
Dorfstraße wird zur Rock-Meile

Horstmar-Leer -

Zur rockigsten Meile der Region wurde am Samstagabend die Dorfstraße in Leer. 4x4, vier Bands in vier Kneipen unterhielten ihr Publikum mit fetzigen Klängen. Eingeladen hatten die örtlichen vier Schützenvereine. Bei „Tante Toni“ stand die Gruppe „God Hates Green“ auf der Bühne.

Montag, 04.11.2019, 16:46 Uhr
Alternativen Rock brachten „God Hates Green“ (oben links) aus Münster mit. „Rocket Fuel“ (oben rechts) aus der Westfalenmetropole glänzten mit gradlinig und direktem Sound. Wollo und Hansi (unten links) sind immer Garanten für einfühlsame mit rockigen Gitarrensoli gewürzte Melodien. Die Barhockerrockers spielten mit sattem Sound Songs aus der Rockgeschichte.
Alternativen Rock brachten „God Hates Green“ (oben links) aus Münster mit. „Rocket Fuel“ (oben rechts) aus der Westfalenmetropole glänzten mit gradlinig und direktem Sound. Wollo und Hansi (unten links) sind immer Garanten für einfühlsame mit rockigen Gitarrensoli gewürzte Melodien. Die Barhockerrockers spielten mit sattem Sound Songs aus der Rockgeschichte. Foto: Nix

Zur rockigsten Meile der Region wurde am Samstagabend die Dorfstraße in Leer. 4x4, vier Bands in vier Kneipen unterhielten ihr Publikum mit fetzigen Klängen. Eingeladen hatten die örtlichen vier Schützenvereine. Bei „Tante Toni“ stand die Gruppe „God Hates Green“ auf der Bühne. Der Name schreit geradezu nach Rücksprache mit den Musikern. Das Publikum darf frei interpretieren, doch einen Vorteil hat der Bandname auf jeden Fall: man merkt ihn sich. Die Ausnahmemusiker aus der Westfalenmetropole Münster spielten alternativen Rock und der ging so richtig ab. Ihre Textinhalte dürfen mit einiger Berechtigung philosophisch genannt werden. Ihr Sound ist zum Teil recht hart, die Solo-Gitarre genial.

Bei Vissing spielte ebenfalls eine Münsteraner Formation, die mit Classic-Rock punktete. „Rocket Fuel“ nennt sich das Trio. So dröhnten Klassiker wie der „Hoochie Coochie Man“ aus der Gaststätte. Ein Song, den bereits der legendäre Gitarrengott Jimi Hendrix im Repertoire hatte. Die Bandbreite der Stücke reicht von Hard- bis zu Bluesrock. „Rocket Fuel“ verstehen es mit handgemachter, ehrlicher, gradliniger Mucke Party zu feiern.

Eine feste Größe unter den beliebten Duos der lokalen Szene sind Wollo Seidel und Hansi Waterkamp. Virtuos und gefühlvoll spielten sie die melodischen Songs, die sie im Gepäck haben, bei Raus. Schöne Oldies waren dabei, die das Publikum immer wieder gerne hört. Wollo ist mit seiner „Paletten-E-Gitarre“ immer wieder ein Hingucker. Noch besser als die Optik ist allerdings, dass er sie meisterhaft zu spielen versteht.

Gleich mit sieben Musikern erschienen bei Selker „The Barhockerrockers“, die mit Klassikern der Rock‘n Roll History für Freude unter den Oldiefans sorgten. Ihr „Cocaine“ von J.J. Cale kam gut sehr an. Mit drei Gitarren, Cajón, Saxofon und Keyboard ließ sich ein satter Klang in den Saal zaubern. Es ist eine Art „Musikerfamilie“, die in variabler Besetzung auftritt. Die Setlist enthält alles, was zu einem guten Rückblick auf die Rockgeschichte gehört. „Black magic woman“ von Santana, „I shot the sheriff“ von Eric Clapton oder auch „All along the watchtower“ von Jimi Hendrix waren dabei.

Insgesamt ein abwechslungsreicher Abend mit schwerpunktmäßigem Rückblick auf Rockhits der vergangenen Jahrzehnte.

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