Karl Herdt feiert seinen 90. Geburtstag
Der große Garten hat ihn fit gehalten

Horstmar -

Im Kreise einer großen Gratulantenschar feiert Karl Herdt seinen 90. Geburtstag.

Sonntag, 10.11.2019, 13:22 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 16:52 Uhr
Im Kreise seiner Familie feierte Karl Herdt seinen 90. Geburtstag. Bei seiner Tochter Gudrun (2.v.r.hinten) und seinem Schweigersohn Helmut Spahn (2.v.l.hinten) fühlt der Senior sich wohl.
Im Kreise seiner Familie feierte Karl Herdt seinen 90. Geburtstag. Bei seiner Tochter Gudrun (2.v.r.hinten) und seinem Schweigersohn Helmut Spahn (2.v.l.hinten) fühlt der Senior sich wohl. Foto: Neugebauer

Im Kreise seiner Familie feierte Karl Herdt jetzt seinen 90. Geburtstag. „Ich habe selten in dem Alter einen so geistig und körperlich regen Altersjubilar gesehen“, meinte Bürgermeister Robert Wenking. Er überbrachte die Glückwünsche der Stadt, verbunden mit einem Einkaufsgutschein und einem Blumenstrauß.

„Der große Garten mit dem 1 200 Quadratmetern großen Grundstück hat mich fit gehalten“, erklärte der Jubilar, der in der Neustraße 138 mit drei Geschwistern aufgewachsen ist. Er erinnert sich noch an die Zeit als Lehrling in einer Schuhmacherwerkstatt in Ochtrup. Den langen Weg von Horstmar nach dort legte der Senior mit dem Fahrrad zurück. Bequemer wurde es dann, als er beim Schuhmachermeister Barbier in Horstmar eine Anstellung fand. Später wechselte Karl Herdt zum Geschäft Niehoff. Die längste Zeit verbrachte er allerdings bis zu seiner Rente im Jahr 1985 bei der Strumpfstrickerei Schulte & Dieckhoff in Horstmar. Die Kolleginnen freuten sich immer dann, wenn der Mitarbeiter aus dem heimischen Garten Erdbeeren mitbrachte.

Seine Frau Maria, die er 1954 heiratete, lernte er bei einem Schützenfest kennen. Sie starb im Jahr 2018. Karl Herdt fühlt sich wohl mit seiner Tochter Gudrun, Schwiegersohn Helmut Spahn, den drei Enkelkindern und drei Urenkeln im 1960 gebauten Haus in der Bahnhofssiedlung. Dieses musste wegen der großen Familie bereits erweitert werden.

Das musikalische Talent – der Senior spielt einen Treckbühl – hat er anscheinend an seine Nachkommen vererbt. Das Geburtstagskind gehörte dem Schützenverein Niedern-Altenburg an. „Sonst war er im Vereinsleben ein wenig zurückhaltend“, erklärt Schwiegersohn Helmut Spahn. Geblieben ist die Erinnerung an zahlreiche Fahrten, insbesondere der Camping-Urlaub an der Mosel bei Koblenz.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7054543?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686831%2F
Nachrichten-Ticker