Amtsinhaber kandidiert erneut als Bürgermeister
CDU setzt auf Robert Wenking

Horstmar -

Der Stadtverband der CDU Horstmar und Leer will seine Arbeit mit Robert Wenking auch die nächsten fünf Jahre fortsetzen. So hat er den bisherigen Amtsinhaber einstimmig erneut zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2020 nominiert. Wenking freut sich über den „Vertrauensbeweis“.

Donnerstag, 14.11.2019, 18:00 Uhr
Die Verantwortlichen der CDU Horstmar und Leer haben Amtsinhaber Robert Wenking zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2020 nominiert und gratulierten ihm dazu mit einem Blumenstrauß.
Die Verantwortlichen der CDU Horstmar und Leer haben Amtsinhaber Robert Wenking zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2020 nominiert und gratulierten ihm dazu mit einem Blumenstrauß. Foto: abi

Seit 20 Jahren ist er im Amt. „Und das erfolgreich und zum Wohl der Stadt Horstmar“ meinen die Christdemokraten, die ihre fruchtbare Zusammenarbeit mit Robert Wenking fortsetzen wollen. So hat der Stadtverband der CDU Horstmar und Leer während seiner Sitzung am 6. November einstimmig beschlossen, den amtierenden Bürgermeister erneut als seinen Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2020 zu nominieren.

„Das ist eine toller Vertrauensbeweis, der mich freut und bestärkt“, erklärt Robert Wenking während einer Pressekonferenz im Historischen Rathaus. Dazu haben die Verantwortlichen der CDU eingeladen, die die Öffentlichkeit nicht nur über diese wichtige Personalentscheidung, sondern auch über ihre künftige Ausrichtung der Kommunalpolitik für Horstmar und Leer informieren wollen. Die wollen sie auch in der nächsten Wahlperiode 2020 bis 2025 mit ihrem bewährten „Zugpferd“ angehen. Darauf freut sich Robert Wenking, der seine Arbeit auch die nächsten Jahre gerne fortsetzen möchte. Dazu bedürfe es einen Rückblicks, um die Zukunft zu gestalten, meint der Amtsinhaber, der erst 33 Jahre alt war, als er 1999 an die Spitze der Burgmannsstadt gewählt wurde. Seinerzeit war Robert Wenking einer von insgesamt fünf Kandidaten.

Dass er sich seinerzeit durchgesetzt hat, empfinden die Christdemokraten als großes Glück. Schließlich habe man gemeinsam einiges bewegt, heißt es während des Pressegesprächs. Das sieht auch der Erste Bürger so. „Der Rat der Stadt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben in den vergangenen Jahren einiges erreicht“, sagt der heute 54-Jährige. So seien Horstmar und Leer in jeder Hinsicht gewachsen. Entgegen aller Prognosen habe die Einwohnerzahl – diese liege inzwischen bei 6800 – zugenommen. Das fordere die Verantwortlichen gerade auch im Hinblick auf die städtebauliche Entwicklung. Die Baugebieten liefen voll und auf dem ehemaligen „Molkerei“-Gelände an der Bahnhofstraße entständen im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus 24 neue Wohnungen für asylbegehrende Ausländer. Die Baugenehmigung für den Drogeriemarkt Rossmann stehe bevor und der Kirchplatz werde barrierefrei gestaltet, kommt der Bürgermeister auf zwei große Baustellen in Horstmar zu sprechen. In Leer modernisiere und erweitere man das Gerätehaus, um für die Feuerwehrleute gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Diese arbeiteten schließlich wie viele Mitglieder zahlreicher Vereine und Verbände ehrenamtlich. Es sei ihm ein „Herzensanliegen“ diese engagierten Kräfte zu unterstützen. Das zahle sich für die Stadt in jeder Hinsicht aus. „Wir werden, wie bereits in den Siedlungsbereichen geschehen, die Außenbereiche mit Glasfaser versorgen, zu 100 Prozent finanziert mit Bundes- und Landesmitteln“, kündigt Wenking an. Gut aufgestellt sieht er die Stadt in Sachen Klimaschutz. So setze man zurzeit das städtische Klimaschutzkonzept um. Das gehe auch ohne Klimaschutzmanager, meint der Bürgermeister. Klimaschutz sei schließlich eine Querschnittsaufgabe, die fast alle Fachbereiche der Verwaltung beträfe.

Als „Baustellen“ der Zukunft, die er gerne weiter begleiten und beenden möchte, sieht der Amtsinhaber die Weiterentwicklung der Kindergärten und Schulen zur Förderung des Nachwuchses, die Fördeung der Jugendlichen durch politische Partizipation in der Kommunalpolitik und die Digitalisierung einer bürgerfreundlichen Stadtverwaltung. Zudem will Wenking die Entwicklung energetischer Sanierungskonzepte für ältere Siedlungsbereiche (insbesondere auch der industriellen Brachfläche am Borghorster Werg) und die bedarfsgerechte Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum fördern.

 

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