Laienspielschar der Concorden begeistert vier Mal ihr Publikum
„Volltreffer“ auf die Lachmuskeln

Horstmar -

Gleich vier mal hat die Laienspielschar der Concorden die Besucher mit ihrem Theaterstück „Laat de Sau rut“ begeistert. Dieses führten die Akteure unter der Regie von Spiel­leiterin Roswitha Fotschki an zwei Wochenenden auf. Insgesamt 80 Personen waren an den Aktivitäten im Vereinshaus der Katharinen beteiligt.

Mittwoch, 20.11.2019, 16:16 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 15:26 Uhr
Sie alle sorgten dafür, dass das Publikum während der vier Vorstellungen des plattdeutschen Theaterstücks im Vereinshaus der Bruderschaft St. Katharina beste Unterhaltung geboten bekam.
Sie alle sorgten dafür, dass das Publikum während der vier Vorstellungen des plattdeutschen Theaterstücks im Vereinshaus der Bruderschaft St. Katharina beste Unterhaltung geboten bekam. Foto: aja

Gleich vier mal landete die Laienspielschar der Gesellschaft Concordia mit dem Lustspiel „Laat de Sau rut“, einstudiert von Spielleiterin Roswitha Fotschki und mit der Maskenbildnerin Doris Stüwe turbulent in Szene gesetzt und von Werner Lölfing als Souffleur sicher geführt, viele „Volltreffer“ auf die Lachmuskeln der Besucher.

Angesichts der aktuellen Lebensmittelskandale starteten die drei Freundinnen Karin Heppner (Christa Bettmer), Lotte Reischel (Heidrun Schmidt), und Selma Sulzbach (Sarah Nürenberg), eine Offensive für klimafreundliches gesundes fleischloses Essen. Fortan kommt nur noch Vegetarisches auf den Tisch.

Doch Norbert Heppner (Franz-Bernhard Ribbers) und Sohn Mirco (Frederik Bettmer) stimmen dem nur zu, wenn sie als stille Reserve eine Sau halten dürfen und schaffen ein Hausschwein namens Anita an. Ihm widmet Norbert sich mit seiner ganzen Leidenschaft.

Weitere Verwirrungen gibt es, als Georg Sulzbachs (Bernd Schütte) Riesenrammler Rüdiger tot vor Heppners Tür liegt und sie annehmen, ihr Bernhardiner habe ihn gerissen. Schnell wird ein Ersatz beschafft und in Sulzbachs Stall gebracht. Dabei war der Rammler an Altersschwäche gestorben und an den drei Teichen vergraben worden. Plötzlich wieder aufgetaucht, glaubt Georg an einen „Zombie“-Hasen. Opa Erwin Heppner (Georg Becks) aber vergräbt die Reste des toten Rammlers schnell wieder an den drei Teichen.

Karin will die Sau schlachten lassen und bestellt Metzger Hannes Wetzstein (Kilian Becks). Da Lotte und Selma aber meinen, Anita sei Norberts Geliebte, versuchen sie, den Metzger an der Ausführung des vermeintlichen Mordes zu hindern. Im Gerangel um die Betäubungspistole wird Lotte außer Gefecht gesetzt und Hannes schleppt sie aus der Stube. Die zurück gelassene Pistole findet Selma und als Opa Georg sie ihr wegnehmen will, wird auch er betäubt.

In dem Zustand findet ihn die Psychologin Anita Amaryl (Annegret Becks) und will ihn in die Psychiatrie einweisen. Dagegen wehren sich Mirco und Opa. Schließlich tauchen auch noch Georg Sulzbach und Metzger Hannes Wetzstein auf, die der kopfschüttelnden Psychologin die ganze Situation zu erklären versuchen. Die aus der Betäubung erwachte Lotte bekommt zum Schluss ihren kochkundigen Metzger, bei Heppners wird ab jetzt vegetierisch gekocht und Georg Sulzbach freut sich an seinem lebenden „Zombie“-Rammler.

Dieses Feuerwerk von Andeutungen und Wortspielereien der unterschiedlichen Charaktere wurde kräftig überzeichnend mit großem komödiantischem Spielwitz dargeboten und vom Publikum mit Lachen, viel Szenen- und Schlussapplaus honoriert.

Auf, vor und hinter der Bühne bei Vorbereitung und Umsetzung des Stückes und der Bewirtung der Besucher seien insgesamt 80 Personen beteiligt gewesen, darunter für die Technik Carsten und Wolfgang Hemsing, Klaus Grotke und Hermann ten Winkel, so der Vorsitzende der Gesellschaft, Bernhard Föllen“ in seinen Dankesworten nach den insgesamt vier Aufführungen im Vereinshaus der Katharinen.

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