Ortskulturring organisiert beliebte Traditionsveranstaltung für Kinder und Altenheimbewohner
Nikolaus verbreitet überall Freude

Horstmar -

Zur Freude vieler Kinder in der Burgmannstadt und der Bewohner des St.-Gertrudis-Hauses statteten Nikolaus und Knecht Ruprecht ihren traditionellen Besuch ab. Zunächst ging der Heilige Mann in die Kindergärten, dann zum Schulplatz und anschließend ins Altenwohnheim. Dafür sorgte der Ortskulturring.

Freitag, 06.12.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 11.12.2019, 09:52 Uhr
Auch die Kleinsten genossen die Aufmerksamkeit des Nikolaus auf dem Schulhof der Grundschule. Dafür, dass die Bewohner des St.-Gertrudis-Hauses eine Tüte bekamen, sorgten Marie Graw (Bild r.) vom Sozialen Dienst und ihre Helfer.
Auch die Kleinsten genossen die Aufmerksamkeit des Nikolaus auf dem Schulhof der Grundschule. Dafür, dass die Bewohner des St.-Gertrudis-Hauses eine Tüte bekamen, sorgten Marie Graw (Bild r.) vom Sozialen Dienst und ihre Helfer.

Große Freude bereitete der Besuch des Nikolaus bei den Kindern in der Burgmannstadt. Dafür sorgte der Ortskulturring Horstmar, der diesen Traditionstermin wieder liebevoll organisiert hatte. Nachmittags besuchten der Heilige Mann und Knecht Ruprecht in gewohnter Manie die Mädchen und Jungen der drei Horstmarer Kindergärten Kinderland, St. Elisabeth und St. Josef. Dort leuchteten die Augen des Nachwuchs, als die sehnsüchtig erwarteten Besucher jeweils eintrafen. Jedes Kind wurde vom Nikolaus direkt angesprochen und erhielt eine Kleinigkeit. Knecht Ruprecht zeigte sich dabei als wichtiger Helfer. Die Rute hatte er nur vorsichtshalber mitgebracht, weil sie zur Ausstattung gehört. Die Erzieherinnen in den Kitas hatten die Besuchstermine entsprechend vorbereitet.

Nach einer Kaffeepause besuchten Nikolaus und Knecht Ruprecht die zahlreichen Kinder, die sich mit ihren Eltern oder Großeltern auf dem Pausenhof der Astrid-Lindgren-Schule versammelt hatten. Dort spielte die Stadtkapelle Horstmar spielte bekannte Nikolauslieder. In seiner kurzen Ansprache von der erhöhten Terrasse erzählte der Heilige Mann,, warum er zum großen Kinderfreund geworden ist. So berichtete er einiges aus der Legende des Heiligen Bischofs von Myra. Neben viel Lob gab es auch einige mahnende Worte für den Nachwuchs.

Nach der Ansprache auf dem Schulhof und dem Schütteln vieler Kinderhände zogen Nikolaus und Ruprecht in sichernder Begleitung von der Freiwilligen Feuerwehr Horstmar zusammen mit den Kindern und Erwachsenen durch die Stadt zum St.-Gertrudis- Haus. Dort hatten sich die Bewohner in ihren Gruppenräumen versammelt, um die beiden Besucher mit einem Lied zu empfangen. Auch den Senioren erzählte der Nikolaus, warum der Heilige von vielen Menschen besonders stets verehrt worden ist und auch noch wird. So verteilte dieser als Sohn wohlhabender Eltern sein Vermögen an die Armen. Damit half er vielen Menschen in der Not, bewahrte Kinder vor Armut, rettete Seeleute vor dem Ertrinken und wurde Priester und später dann Bischof von Myra in Kleinasien. Die Bewohner bedankten sich mit Gedichten und einem weiteren Lied.

Am Ende gab es für jeden noch eine gut gefüllt Tüte. Dafür sorgten Marie Graw vom Sozialen Dienst und ihre Helfer, den den Senioren damit eine große Freude bereiteten.

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