Kfd St. Gertrudis trifft sich zur besinnlichen Adventsfeier im Borchorster Hof
Freude schenken ist so schön

Horstmar -

St. Nikolaus, Bischof von Myra, stand an seinem Jahrestag dem 6. Dezember, im Mittelpunkt der Betrachtungen auf der Adventsfeier der Kfd St. Gertrudis Horstmar. Bezirksfrauen und ehrenamtliche Helferinnen waren in den große n Saal des Borchorster Hof eingeladen, wo Pfarrdechant Johannes Büll zunächst eine Messe mit ihnen feierte.

Dienstag, 10.12.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 11.12.2019, 09:52 Uhr
Diese Bezirksfrauen der Kfd St. Gertrudis wurden während der Adventsfeier durch Pfarrdechant Johannes Büll verabschiedet und oder neu begrüßt. Maria Börger und Petra Boll inszenierten einen Dialog zwischen dem Bischof von Myra und dem Weihnachtsmann (rechtes Bild).
Diese Bezirksfrauen der Kfd St. Gertrudis wurden während der Adventsfeier durch Pfarrdechant Johannes Büll verabschiedet und oder neu begrüßt. Maria Börger und Petra Boll inszenierten einen Dialog zwischen dem Bischof von Myra und dem Weihnachtsmann (rechtes Bild). Foto: Nix

Kirchenmusiker Rafael D. Marihart begleitete die Feier am Klavier und spielte zu Anfang „Wir sagen Euch an den lieben Advent“, eines der wohl bekanntesten Lieder in der Vorweihnachtszeit. Jeder sang mit bevor, Dechant Büll näher auf St. Nikolaus einging. „Er hat Kinder vor dem Hungertod und Frauen vor der Prostitution bewahrt“, berichtete der Geistliche. Der Bischof von Myra war stets auf Seiten der Schwachen und Bedrängten.

Petra Boll und Maria Börger inszenierten ein zeitkritisches Schauspiel, in dem sie als Bischof von Myra und als Weihnachtsmann auftraten. Der Weihnachtsmann vertrat die Ansicht, er bringe den Menschen mit seinen Geschenken viel Freude. Die Zeichen stünden heute „voll auf Konsum“.

Doch worum geht es beim Weihnachtsfest wirklich? „Weihnachten ohne Jesus ist ein fauler Zauber“, beharrte der „Bischof“, „wir alle haben einen Platz bei Gott.“

Teamsprecherin Karin Mollenhauer war ausnahmsweise nicht als Moderatorin, sondern als Gast anwesend. Sie hatte sich eine mehrwöchige „Auszeit“ genommen und war gerade wieder in die Reihen der Kfd-Frauen zurückgekehrt. Ihre Stellvertreterin Maria Börger begrüßte die Anwesenden. Pfarrdechant Büll dankte allen Frauen für ihr großartiges Engagement im Namen der Katholischen Frauengemeinschaft.

„Maria 2.0., das können wir längst“, betonte der Geistliche. Auf den Tisch kam außer von Diakon Franz-Josef Reuver gekochtem Kaffee von den Frauen selbst gebackenes Brot, das allen wunderbar schmeckte. Auch die Plätzchen mundeten vorzüglich.

Börger und Boll ehrten gemeinsam zahlreiche Bezirksfrauen für ihre langjährige Tätigkeit. Auch Verabschiedungen standen auf dem Programm. Für sage und schreibe 50-jährigen Einsatz wurde Hildegard Webers ausgezeichnet. Seit 35 Jahren ist Renate Roters als Bezirksfrau aktiv, seit 30 Jahren Eufemia Schütte, seit 25 Käthe Kölking, seit 20 Hedwig Mensing und Maria Göcke.

Zehn Jahre lang engagieren sich bereits Karin Mollenhauer, Marlies Köning und Maria Börger als Bezirksfrauen. Hedwig Hemsing verabschiedete sich nach 25 Jahren aus dem Amt, Elfriede Schmidt nach 13 Jahren und Monika Kösters nach elf Jahren.

Als neue Bezirksfrauen konnten Renate Möllenkamp und Anne Lülf in der Runde willkommen geheißen werden.

Besinnliche Texte rundeten den vorweihnachtlichen Nachmittag ab. Die Geschichte über eine Rose hinter der Windschutzscheibe, brachte den Gedanken in den Vordergrund wie schön es ist, anderen Freude zu schenken.

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