Altenclub dankt seinem Vorsitzenden Johannes Wickenbrock
Eine Institution in Leer

Horstmar-Leer -

Während der Adventsfeier des „Clubs der Gemütlichen“ im Leerer Pfarrheim ehrten die Vorstandsmitglieder und Pfarrdechant Johannes Büll den langjährigen Vorsitzenden Johannes Wickenbrock für seinen unermüdlichen Einsatz an der Spitze der Vereinigung. Der heute 94-Jährige steht dieser seit seit 1974 vor und will auch weitermachen, wenn seine Gesundheit es zulässt.

Mittwoch, 11.12.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 12.12.2019, 16:18 Uhr
Trude Schneider, Irmgard Nendza, Pfarrdechant Johannes Büll (v.l.) und Agnes Hölscher (r.) dankten Johannes Wickenbrock für seinen jahrelangen Einsatz als Vorsitzender.
Trude Schneider, Irmgard Nendza, Pfarrdechant Johannes Büll (v.l.) und Agnes Hölscher (r.) dankten Johannes Wickenbrock für seinen jahrelangen Einsatz als Vorsitzender. Foto: Neugebauer

Höhepunkt der Adventsversammlung des Leerer Altenclubs im festlich geschmückten Saal des Pfarrheimes war die Ehrung von Johannes Wickenbrock. Der heute 94-Jährige ist seit 30 Jahren Vorsitzender dieser seit 1974 bestehenden Vereinigung. Lobende Worte fand die stellvertretende Vorsitzende Agnes Hölscher bei der Übergabe eines Frühstückskorbs als Danke für den jahrelangen Einsatz. „Lieber Johannes, Du hast stets den Zusammenhalt der Gruppe gefördert. Du warst immer ein zuverlässiger Ansprechpartner und hast unsere Belange im Ortsteil Leer vertreten“, sagte sie.

Dechant Johannes Büll dankte im Namen der Pfarrgemeinde. Er habe Johannes Wickenbrock in seiner Amtseinführung in Leer stets als eine Institution erlebt mit viel Freude und Engagement zugunsten der Gemeinschaft.

Johannes Wickenbrock erinnerte an die 45-jährige Geschichte des Altenclubs und an seine vier Vorgänger als Vorsitzende, die inzwischen alle verstorben seien. Es waren Alois Ahlers, Anton Greive, Wilhelm Gehrke und Josef Hesse. „Mir lag in all‘ den Jahren daran, dass wir unserem Namen als ‚Club der Gemütlichen‘ gerecht werden, betonte er. Man habe ihm die Arbeit auch leicht gemacht, denn „immer waren alle artig“. „Ärger gab es nie, denn Ärger ist das schlechteste was es gibt“, gab der Senior zu bedenken. So weit es seine Gesundheit zulasse, wolle er auch weiterhin den Altenclub leiten. Dabei unterstützen ihn Agnes Hölscher, Trude Schneider und Irmgard Nendza maßgeblich.

Die Senioren hatten bei Kaffee, Kuchen und Plätzchen genügend Zeit für eine Rückbesinnung auf die gute alte Zeit, die auch nicht immer gut gewesen sei. Beim Gesang adventlicher Lieder wurden sie von Bernd Eden, Annette und Josef Wickenbrock mit ihren Instrumenten unterstützt.

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