Pop- und Gospelchor „Once Again“ mit Dirigent Winne Voget reißt die Zuhörer von den Kirchenbänken
Gänsehaut pur beim „Hallelujah“

Horstmar-Leer -

Ein eindrucksvolles und unvergessliches Erlebnis war das Konzert des Pop- und Gospelchores „Once Again“ unter dem Dirigat von Winne Voget in der stimmungsvoll illuminierten Kirche von Ss Cosmas und Damian in Leer. Beim weltberühmten „Hallelujah“ gab es Gänsehaut-Feeling pur.

Mittwoch, 18.12.2019, 18:00 Uhr
Der Pop- und Gospelchor „Once Again“ und sein Dirigent Winne Voget verstanden es, ihr Publikum in der Kirche Ss. Cosmas und Damian in Leer zu begeistern.
Der Pop- und Gospelchor „Once Again“ und sein Dirigent Winne Voget verstanden es, ihr Publikum in der Kirche Ss. Cosmas und Damian in Leer zu begeistern. Foto: Neugebauer

Ein eindrucksvolles und unvergessliches Erlebnis war das Konzert des Pop- und Gospelchores „Once Again“ unter dem Dirigat von Winne Vogt in der stimmungsvoll illuminierten Kirche von Ss Cosmas und Damian in Leer.

„Wir sind eine fröhliche, Chorgemeinschaft, die sich seit 1996 der Pop- und Gospelmusik verschrieben hat“, erläuterte Heidi Feige gleich zu Beginn des 90-minütigen Auftritts, bei dem es kaum einen Besucher auf den Bänken hielt. Als Moderatorin führte sie gefühlvoll mit erläuternden Texten durch das beeindruckende Programm. Es war eine musikalische Reise der Erzählungen und Gefühle, ganz auf die Advents- und Weihnachtszeit abgestellt. Winne Vogt ließ die Weihnachtswichtel rocken und stimmte mit besinnlichen Liedern zum Zuhören und Mitsingen auf das nahende Fest ein.

Die ganz in weiß gekleideten Akteure mit ihren schmucken Schals verstanden es, ihr Publikum mitzunehmen. Lieder der Stille mit Einladung zur inneren Einkehr gehörten ebenso zum Programm wie ausgelassene Fröhlichkeit. Mal ganz leise, dann wieder stimmgewaltig präsentierte sich die Sängergemeinschaft im Chorraum, unterstützt von Thomas Pforr am Cajon und Hans Dieter Bonte am Bass.

Mit „Angels watching over me“ eröffnete der Chor das Konzert und hatte sofort die Herzen der Zuhörer auf seiner Seite. „Schließen Sie die Augen, denken Sie an jemanden, den sie im Herzen tragen“, animierte Heide Feige die Gäste bei „Your a beautiful“. Alles sangen mit beim „Gloria in exelsis deo“ oder bei „Leise rieselt der Schnee“. Beim weltberühmten „Hallelujah“ gab es Gänsehaut-Feeling pur.

Die Sängerinnen und Sänger versorgten das Publikum neben geistigen Nahrung auch mit einem wahren Gaumenschmaus. So durften die Besucher passend zum Lied von der Weihnachtsbäckerei, bei dem die Aktiven sogar Schürzen anzogen, in angebotene Keksdosen mit selbst gebackenen Plätzchen greifen und sich daran stärken. Mit „Oh Happy day“ setzten die Akteure einen genialen Schlusspunkt unter ein überwältigendes Konzert.

Immer wieder riss Dirigent Winne Vogt nicht nur die Sängerinnen und Sänger, sondern auch die Zuhörer mit. Wenn diese sich zeitweise mal in Zurückhaltung übten, feuerte er sie wieder an, und alle ließen sich gerne mitreißen, sangen und klatschten begeistert mit. „Er liebt die Menschen und die Musik“, erklärte Heidi Feige zur Anziehungskraft des Chorleiters, dem es immer wieder gelingt, die Menschen zu begeistern.

Langanhaltenden, stehenden Beifall gab es am Ende von den begeisterten Zuhörern. Sie entließen den Chor natürlich nicht ohne Zugaben. Donnernder Applaus war der verdiente Lohn für die Sängergemeinschaft.

„Es war fantastisch, das Konzert regte zur Besinnung und inneren Einkehr ein“, schwärmte Karin Lenz aus Horstmar. Gleicher Meinung waren auch Mechthild Schulze und Anni Greiwe aus Borghorst, die kaum eine Konzert von „Once Again“ auslassen.

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