„X-MAS-COMBO“ verlegt ihr Konzert in die Alster Friedenskapelle
Dauerregen lässt Musiker flüchten

Horstmar-Leer -

Der starke Dauerregen machte der Alster „X-MAS-COMBO“ einen Strich durch die Rechnung. So zogen es die Musiker vor, im Schutz der trockenen Alster Friedenskapelle zu spielen. Dort genossen die Akteure die Gastfreundschaft des Kapellenvereins, in dessen Namen Franz Telgmann die Gruppe begrüßte. Diese war erstmals in dieser Zusammensetzung zusammen gekommen und überzeugte ihre Zuhörer.

Freitag, 27.12.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 03.01.2020, 13:58 Uhr
Im Altarraum der Alster Friedenskapelle fand die „X-MAS-COMBO“ für ihren erfolgreichen Auftritt eine trockene Bleibe.
Im Altarraum der Alster Friedenskapelle fand die „X-MAS-COMBO“ für ihren erfolgreichen Auftritt eine trockene Bleibe. Foto: Neugebauer

Der Himmel meinte es am Heiligen Abend nicht gut mit der Alster „X-MAS-COMBO“. Die Musiker wollten ursprünglich auf der Brücke an der „RadBahn“ in der Nähe der Besitzung Wewers ein Konzert geben, also genau zwischen „Vor und hinter der Bahn“.

Doch der starke Dauerregen ließ den Auftritt im Freien nicht zu. Deswegen zogen die Akteure schweren Herzens recht kurzfristig in die trockene Alster Friedenskapelle um. Dort begrüßte Vorsitzender Ernst Telgmann die Combo im Namen des Kapellenvereins und freute sich, den Musikern den trockenen Unterschlupf bieten zu können. Mit ihm waren auch zahlreiche Zuhörer gekommen, die längst nicht alle aus der Alst stammten. Diese genossen ein gelungenes Konzert.

Dass das Zusammenspiel der verschiedenen Musiker so gut klappte, war nicht selbstverständlich, denn die Combo trat erstmals in dieser Besetzung auf und hatte nur einige wenige Male auf Haus Alst proben können.

Zur Gruppe gehörten die Geschwister Caspar, Carlotta und Helene von Westerholt, Martin Vieth, Klaus Rüße, Werner und Alex Metten, Georg Tauber, Sara Lütke-Vorspohl und Norbert Denkler. Stefan Arning schwang den Taktstock.

„Es hat sich wieder einmal gezeigt, was so ein kleiner Ortsteil kurzfristig alles auf die Beine stellen kann, wenn man miteinander arbeitet“, lobte der Vorsitzende des Ortskulturrings, Franz Ahmann, das Engagement und die Eigeninitiative. Ohnehin verstehe man sich untereinander in den Vereinen sehr gut, was sich in vielen gemeinsamen Aktivitäten immer wieder niederschlage und zum positiven Image des Dorfes beitrage.

Für jeden Aktiven hatte der Ortskulturring-Vorsitzende ein kleines Präsent mitgebracht. Nach dem Konzert verweilten alle noch geraume Zeit in der Kapelle. Die gräfliche Familie von Westerholt schenkte Glühwein aus.

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