Schwester Radegundis ist mit 101 Jahren die älteste Einwohnerin in Leer
Jeden Tag nehmen, wie er kommt

Horstmar-Leer -

m Kreis ihrer Mitschwestern feierte Schwester Radegundis, geborene Maria Hueske, gestern im Haus Loreto die Vollendung ihres 101. Lebensjahres. Sie ist die älteste Einwohnerin des Ortsteiles Leer. Zu den Gästen an diesem Ehrentag gehörte auch der stellvertretende Landrat Karl Kösters. Er überbrachte die Glückwünsche des Ministerpräsidenten Armin Laschet und des Landrates Dr. Klaus Effing.

Montag, 06.01.2020, 16:05 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 15:30 Uhr
Pfarrsekretärin Ruth Hüsing (l.), Landrat-Stellvertreter Karl Kösters (2.v.l.), Einrichtungsleiterin Elke Thoms und Bürgermeister-Stellvertreter Ludger Hummert gratulierten Schwester Radegundis.
Pfarrsekretärin Ruth Hüsing (l.), Landrat-Stellvertreter Karl Kösters (2.v.l.), Einrichtungsleiterin Elke Thoms und Bürgermeister-Stellvertreter Ludger Hummert gratulierten Schwester Radegundis. Foto: Neugebauer

Im Kreis ihrer Mitschwestern feierte Schwester Radegundis, geborene Maria Hueske, am Montag im Haus Loreto die Vollendung ihres 101. Lebensjahres. Sie ist die älteste Einwohnerin des Ortsteiles Leer.

Zu den Gästen an diesem Ehrentag gehörte auch der stellvertretende Landrat Karl Kösters. Er überbrachte die Glückwünsche des Ministerpräsidenten Armin Laschet und des Landrates Dr. Klaus Effing. In seinem Glückwunschschreiben erinnerte der Ministerpräsident daran, dass es die Generation der Schwester war, die das Land aufgebaut hat, seine im Grundgesetz angelegten Werte mit Leben gefüllt und seinen Wohlstand vermehrt habe. Karl Kösters hatte ein Päckchen mit Münsterländer Spezialitäten im Gepäck.

Glückwunsche der Kirchengemeinde St. Gertrudis überbrachte Pfarrsekretärin Ruth Hüsing. Im Namen der Bürger der Stadt Horstmar gratulierte der stellvertretende Bürgermeister Ludger Hummert. Alle erlebten während der Feierstunde in der Cafeteria des Schwesternheimes eine sehr rüstige Jubilarin.

„Einen Tag nach dem anderen nehmen, so wie es kommt“, beschrieb die Ordensschwester ihr Lebensmotto, das für Gelassen- und Zufriedenheit sorgt.

Mit Ludger Hummert hatte die Seniorin an diesem Tag einen guten Gesprächspartner gefunden, der das Elternhaus der Altersjubilarin und ihren Bruder sehr gut kennt.

Schwester Radegundis ist auf einem Bauernhof in Stadtlohn geboren. Dort wuchs sie mit ihrer Schwester auf, die ebenfalls später Nonne wurde. Schwester Radegundis trat am 24. Oktober 1946 in Münster in den Orden der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung ein. Sie legte ihre Erste Profess am 10. Mai 1949 und am 18. April 1954 ihre Ewige Profess ab. Die Ordensfrau war in Coesfeld, Gemen, Kevelaer, Gladbeck und alleine 16 Jahre in Stadtlohn tätig. Überwiegend hat sie sich um das leibliche Wohl der ihr Anvertrauten gekümmert.

Seit dem 30. Oktober 2012 genießt Schwester Radegundis das Leben in der Gemeinschaft im Haus Loreto und fühlt sich dort sehr wohl, wie Einrichtungsleiterin Elke Thoms bestätigte.

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