Herdfeuerabend des Mühlen- und Heimatvereins auf dem Hof Kajüter
Unterhaltsam, besinnlich und heiter

Horstmar-Leer -

Sehr gut besucht war der Herdfeuerabend, zu dem der Mühlen- und Heimatverein Leer in die Diele des Hofes Kajüter eingeladen hatte. Dort erlebten die Besucher unterhaltsame, besinnliche und heitere Stunden.

Dienstag, 18.02.2020, 13:06 Uhr
Mit 75 Mühlen- und Heimatfreunden war der Herdfeuerabend sehr gut besucht.
Mit 75 Mühlen- und Heimatfreunden war der Herdfeuerabend sehr gut besucht. Foto: Anton Janßen

Wieder einmal hatte Vereinsgeschäftsführer Norbert Möllerfeld zusammen mit Renate Denkler, Agnes Hölscher, Hildegard Höseler und Maria Möllerfeld ein äußerst unterhaltsames Programm mit Dönkes und Vertelses, mal besinnlich mal heiter, von den vier Damen vorgetragen und aufgelockert durch Volksliedersingen, begleitet von den „Mühlenmusikanten“ für den traditionellen Herdfeuerabend des Mühlen- und Heimatvereins Leer zusammengestellt. Dazu konnte er, hocherfreut über die gute Resonanz, 75 Mühlen- und Heimatfreunde in der großen Diele auf dem Hof der Familie Kajüter begrüßen. Dann führte er charmant und amüsant, größtenteils plattdeutsch, durchs vielfältige Programm, bei dem es viel zum Schmunzeln und zu lachen gab.

Den Anfang machten zwei neue von Agnes Hölscher gedichteten Texte „Wie sitt nu all so nett bieen“ zum Thema des Abends und „Leer, dat is kein Buuernkaff“ als Lob auf´s Dorf, unterbrochen von Maria Möllerfeld mit dem Gedicht zur nachhaltigen Landwirtschaft „Buur un Natur“.

Die neuen Fünfmarkscheine, die nach der Währungsreform erschienen, hielt Renate Möllerfeld ob der Darstellung einer nackten Frau darauf nicht geeignet als „Zahlungsmittel“ beim Pastor. Und Hildegard Höseler zeigte auf, warum einem jungen Ehemann „Dat Suurmoos“ erst wie bei Muttern schmeckte, als es zufällig angebrannt war.

Dazwischen wurden immer die passenden Lieder gesungen – Norbert Möllerfeld stellte den jeweiligen Zusammenhang her. Vor der Pause, in der alle noch einmal mit den entsprechenden Kaltgetränken versorgt worden waren, stellte Theo Kajüter die Geschichte des Hofes vor, speziell die mehrfache Namensänderung in den letzten 150 Jahren.

Nach der Pause folgten weiterhin abwechselnd Vertelses und Volkslieder, so dass es ein sehr unterhaltsamer Abend war mit einem dreistündigen Programm. Am Ende wies der Vorsitzende Josef Denkler noch auf die nächsten Veranstaltungen wie die Jahreshauptversammlung wahrscheinlich am 2. April, die Tagesfahrt am 9. Mai, den Mühlentag am 1. Juni und wahrscheinlich einen „Tag der offenen Gärten“ am 16. Juni. Zudem steht die Erneuerung des Fußbodens in der Diele des Müllerkottens auf dem Programm.

Schließlich bedankte sich Norbert Möllerfeld bei allen Akteuren und insbesondere bei den Gastgebern Maria und Theo Kajüter. Es sei nicht selbstverständlich, dass jemand seine Privaträume für solche Veranstaltungen gerne zur Verfügung stelle.

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