Besondere Nist- und Futterhäuschen
Vogelhotels aus Tee- und Kaffeeservices

Horstmar -

Die Augen aufgehalten, hatte Norbert Wiechers beim Adventsmarkt in Leer. Er entdeckte Karin Haverkock, die komplette Tee- und Kaffeeservices zu Futterstellen und Nistmöglichkeiten für Meisen umfunktioniert hatte und großes Interesse damit bei den Besuchern fand.

Dienstag, 03.03.2020, 16:02 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 16:38 Uhr
Albert Krotosynski, Norbert Wiechers, Manfred Hardt, Karin Haverkock und Ludger Hummert
Albert Krotosynski, Norbert Wiechers, Manfred Hardt, Karin Haverkock und Ludger Hummert

Die Augen aufgehalten, hatte Norbert Wiechers beim Adventsmarkt in Leer. Er entdeckte Karin Haverkock, die komplette Tee- und Kaffeeservices zu Futterstellen und Nistmöglichkeiten für Meisen umfunktioniert hatte und großes Interesse damit bei den Besuchern fand. Er sprach sie an, weil sich beide aus gemeinsamen Zeiten im Förderverein der früheren Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Horstmar kennen.

„Da das Wohnungsangebot für Meisen sehr groß ist, müssen wir ihnen etwas besonderes bieten“, meinte er. Karin Haverkock ließ sich nicht lange bitten und schon nach kurzer Zeit waren drei Vogelhäuser mit Futterstellen fertig. Sie wurden so etwas wie „Hotels Garni“ für die Vögel.

„Warum drei“, fragt man sich. Die drei Geschäftsführer des Bahnhofscafés, Ludger Hummert, Albert Krotoszynski und Norbert Wiechers haben je für ein Vogelhaus die Patenschaft übernommen. Die Behausungen schweben jetzt über der Freiluftterrasse des Bahnhofscafés. Das Schild „Willkommen“ ist sowohl für die Vögel, als auch für die Gäste am ehemaligen Horstmarer Bahnhof gedacht.

Rentner Norbert Wiechers führte die Stahl- und Albert Krotoszynski die Lackierarbeiten aus. Um die Statik und die Bauunterlagen kümmerte sich Ludger Hummert, während  Karin Haverkock für die Produktion zuständig war. Mit im Boot war auch Manfred Hardt, der 15 Meisenkästen angefertigt und am Borghorster Weg aufgehängt hat.

Norbert Wiechers steckt noch voll weiterer Ideen. Auf Wunsch von Egon Reudelsterz fertigt er jetzt einen Storchenhorst an, der etwas weiter Richtung Laer an dem noch freien Pfeiler montiert werden soll. „Na ja, man muss schon ein wenig verrückt sein, um das alles umzusetzen, was wir mit dem Bahnhof vorhaben“, meint er schmunzelnd.

Am  6. April (Montag) geht es im Bahnhofscafé zwischen Horstmar und Laer gelegen wieder los, auch in der Hoffnung, dass sich im Hotel Vogelnachwuchs eingestellt hat.

Wer noch ein besonderes Geschenk braucht oder für die Vögel etwas tun will: Karin Haverkock, die am Nahen Weg in Leer wohnt, kann mit ihrem Vogelhotel weiterhelfen.

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