Ursula Lappe ist neue Pastoralreferentin in St. Gertrudis
Eine Persönlichkeit mit vielen Talenten

Horstmar -

Ursula Lappe beginnt am heutigen Mittwoch ihre Stelle als neue Pastoralreferentin in der katholischen Kirchengemeinde St. Gertrudis. Die 56-Jährige will die Gläubigen in der Gemeinde einbinden und vernetzen. Außerdem wird sie die Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung vorbereiten. Und für ihren Hund hat sie ebenfalls schon eine passende Aufgabe in Horstmar gefunden.

Dienstag, 31.03.2020, 22:06 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 17:18 Uhr
Pfarrdechant
Pfarrdechant Foto: fn

Die katholische Kirchengemeinde St. Gertrudis erhält eine personelle Verstärkung. Am Mittwoch (1. April) tritt die 56-jährige Ursula Lappe ihren Dienst als Pastoralreferentin an. Sie folgt Diakon Franz Josef Reuver auf dessen Planstelle, allerdings nur mit 80 Prozent. Diakon Reuver, habe zugesichert, nach Bedarf immer wieder ehrenamtlich ohne Planstelle einspringen. „Sie ist ein Allround-Talent,“ ist sich Pfarrdechant Johannes Büll sicher. Im Gespräch habe er gemerkt, dass sie viele in der Gemeinde einbinden und vernetzen könne. Als erste Aufgabe stehe die Vorbereitung der Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung an.

Wachhund

Gerade die Reduzierung ihrer Arbeitszeit war für Ursula Lappe der Grund, sich auf die freiwerdende Planstelle in Horstmar zu bewerben. Sie war zuvor zehn Jahr lang mit einer Vollzeitstelle in der Kirchengemeinde St. Dionysius in Nordwalde tätig.

Dort wird sie auch weiterhin wohnen bleiben, gemeinsam mit ihrem Hund Anton, einem Münsterländer. Für diesen hat sie übrigens auch schon eine Beschäftigung gefunden. „Anton passt gut zur Antonius­kapelle. Da könnte er als Wachhund vor Dieben eine Anstellung kriegen“, sagte Heinz Schütte, Vorsitzender der Antoniusbruderschaft bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft augenzwinkernd. Dort hat sich die neue Pastoralreferentin wie auch bei anderen kirchlichen Organisationen bereits vorgestellt. Sie erlebten eine engagierte Persönlichkeit mit klaren Vorstellungen ihrer Arbeit in Horstmar. Der Bogen ist weit gespannt und reicht von der Kinder- bis zur Familien- und Altenarbeit. „Bis auf Messen lesen kann ich die meisten Dinge, die im kirchlichen Leben zu tun sind“. betont Ursula Lappe. Die Gemeinde darf auf die erste Predigt von ihr gespannt sein.

Arzthelferin

Der Lebensweg von Ursula Lappe war allerdings außerhalb des kirchlichen Bereiches ganz anders geplant. Sie machte eine Ausbildung als Arzthelferin und war fünf Jahre lang in einer orthopädischen Praxis tätig. Sie entschied sich dann, das Fachabitur in Paderborn zu machen und brachte es bis zur Diplom-Religionspädagogin. Es schlossen sich Arbeitsstellen in Kevelaer, Kleve, Rheine-Hauenhorst, St. Josef in Münster und St. Mauritz an. In besonderer Erinnerung an ihre zehn Jahre lange Tätigkeit in Nordwalde sind ihr die Oase-Tage mit älteren Frauen auf Wangerooge geblieben. Zudem liegt ihr die Arbeit mit Kindern und Familien besonders am Herzen.

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