Bündnis 90/Die Grünen sehen sich für die Kommunalwahl gut aufgestellt
Spitzenplatz für Annette Sonneborn

Horstmar -

Vier der elf Wahlbezirke hat die Partei Bündnis 90/Die Grünen für die Kommunalwahl am 13. September mit Frauen besetzt. Dazu gehört die erfahrene Kommunalpolitikerin Annette Sonneborn, die bereits seit 30 Jahren dem Horstmarer Stadtrat angehört, und an der Spitze der Liste steht. Um ein Ratsmandat bewerben sich erneut auch Dirk Klein-Bölting und Dr. Reinhard Stahl. Zudem gibt es einige neue Gesichter.

Dienstag, 23.06.2020, 17:32 Uhr aktualisiert: 25.06.2020, 06:38 Uhr
Bündnis 90/Die Grünen sehen sich für die Kommunalwahl gut aufgestellt: Spitzenplatz für Annette Sonneborn
Foto: Josef Upjhaus

Gut aufgestellt für die Wahlen zum neuen Stadtrat am 13. September sieht sich die Partei Bündnis 90/Die Grünen in Horstmar. Während ihrer Aufstellungsversammlung im Hotel/Restaurant Holskenbänd haben die Mitglieder die Kandidaten für die Wahlbezirke sowie für die Reserveliste gewählt. An der Spitze der Liste steht die erfahrene Ratsfrau Annette Sonneborn, die dem Rat bereits seit 30 Jahren angehört. Danach folgen Dirk Klein-Bölting und Dr. Reinhard Stahl, die ebenfalls bereits dem aktuellen Stadtrat angehören.

Auf dem vierten und sicher aussichtsreichen Platz, folgt die Lehrerin Nina Liebing, die schon auf einige Jahre Ratsarbeit in der Stadt Coesfeld zurückblicken kann.

Auf Platz fünf steht Ferdinand Ameis, der nach langjähriger Tätigkeit als Berufskraftfahrer gerne wieder in den Rat einziehen würde, dem er früher schon etliche Jahre angehört hat.

„Vier der elf Wahlbezirke konnten mit Frauen besetzt werden. Alle Entscheidungen wurden in geheimer Wahl getroffen. Bei der vorangegangenen Diskussion gab es keine Diskrepanzen bezüglich der Besetzung der Listenplätze und Wahlbezirke, sodass wir mit Engagement und Einigkeit in die neue Legislaturperiode blicken können“, heißt es im Pressetext der Grünen.

Die wichtigsten Ziele für die kommenden fünf Jahre blieben der Natur- und Klimaschutz (zum Beispiel Umbau zu einer ökologischen Landwirtschaft, Ausweisung eines Jubiläumswaldes im Ortsteil Leer, Förderung von Projekten zur Bildungsarbeit in schulischen und außerschulischen Bereichen). Auch eine ökologisch ausgerichtete Verkehrswende, bei der unter anderem der Radverkehr gefördert werden, müsse (und was sich auch in einem Verkehrskonzept der Stadt widerspiegeln solle), stehe ganz oben auf der Agenda, heißt es in der Verlautbarung weiter.

Bei der Stadtentwicklung will die Partei Eckpunkte setzen, um den immer weiter um sich greifenden „Flächenfraß“ für neue Bau- und Gewerbegebiete einzudämmen. „Auch im sozialen Bereich bestehen noch viele Gestaltungsmöglichkeiten (beispielsweise in Form einer Begegnungsstätte), um das Miteinander von allen Bevölkerungsgruppen zu verbessern“, so die Grünen.

Ein weiteres Thema sei die Förderung von Coworking Arbeitsplätzen auch in Horstmar (anmietbare Büro--Arbeitsplätze mit professioneller Ausstattung und moderner Kommunikationstechnik). In Zeiten, in denen das Homeoffice immer mehr zunehme, könne damit eine Win-Win-Situation für alle entstehen: für Familien (da Arbeiten und Kinderbetreuung gleichzeitig kaum möglich ist), Klima und Umwelt schonen, Straßen entlasten, Kaufkraft im Ort binden.

Auf allen Gebieten sehen die Grünen doch zum Teil erhebliche Differenzen zu den übrigen Parteien im Rat. Deswegen hoffen sie auf ein gutes Wahlergebnis, um ihre Ziele zum Wohle aller erreichen zu können.

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