Jahresbericht des Jugend- und Familiendienstes Thema im Schulausschuss
Viel Lob für „hervorragende“ Arbeit

Horstmar -

Wie sieht die Betreuung in der Astrid-Lindgren-Schule und die Ferienbetreuung in den Sommerferien des Jugend- und Familiendienstes aus? Das berichtete Schulsozialarbeiterin Janina Korporal den Mitgliedern des Schulausschusses und kam dabei unter anderem auf das Projekt „Cool und Stark“ zu sprechen.

Sonntag, 28.06.2020, 15:22 Uhr aktualisiert: 30.06.2020, 16:26 Uhr
Schulsozialarbeiterin Janina Korporal erstattete im Schulausschuss Bericht.
Schulsozialarbeiterin Janina Korporal erstattete im Schulausschuss Bericht.

Erstaunt waren die Mitglieder des Schulausschusses in der jüngsten Sitzung, als ihnen die Schulsozialarbeiterin Janina Korporal den Jahresbericht des Jugend- und Familiendienstes für die Betreuung in der Astrid-Lindgren-Schule und die Ferienbetreuung in den Sommerferien vortrug. Petra Raus, Vorsitzende des Fachausschusses, bedankte sich ausdrücklich für die „hervorragende“ Arbeit.

In der Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) und Randzeitenbetreuung sind derzeit eine pädagogische Leitung, eine Gruppenleitung, vier pädagogische Mitarbeiter, sechs Honorarkräfte, ein Werkstudent und eine Küchenkraft beschäftigt. 51 Mädchen und Jungen besuchen momentan die OGS. 18 Kinder aus Horstmar und zwölf aus Leer kommen zur Randzeitenbetreuung.

Besondere Förderbedarfe bestehen bei Kindern aus Flüchtlingsfamilien oder Kindern mit nicht formal festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf. Für die Kinder in Horstmar steht ein Gruppenraum zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einen Ruheraum, eine Sitzecke, ein Esszimmer und eine Küche.

Die Kinder in der Randzeitenbetreuung in Leer nutzen die Räumlichkeiten des Jugendzentrums „JuLe“. An den regulären Schultagen ist die OGS-Betreuung montags bis freitags von 11.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, die Betreuung der Randzeiten beginnt zur selben Zeit und endet um 13.20 Uhr.

Neben vielen Angeboten hob Janina Korporal insbesondere das Projekt „Cool und Stark“ für Kinder mit und ohne Förderbedarf hervor. Durch verschiedene Kooperations-, Einzel- und Gruppenübungen konnten die Kinder dabei gemeinsam lernen, was eine Gruppe oder Gemeinschaft benötigt, um gut zu funktionieren. Dazu gehörte auch das spielerische Erlernen von konstruktivem Streitverhalten, Problemlösungsstrategien, aber auch die Stärkung des Selbstbewusstseins durch positive Gruppenerlebnisse und das Übernehmen von Verantwortung.

„Dadurch konnte das Gruppenklima deutlich verbessert werden“, hob Janina Korporal hervor. Insgesamt gelang es den Kindern, überwiegend in einem harmonischen Miteinander gemeinsam zu spielen, zu lernen und zu toben.

Seit dem Schuljahr 2019/2020 könne man die Kantine der Lernzentrums nutzen und habe sich gut eingespielt. „Die Kinder in der OGS/Randzeitenbetreuung fühlen sich insgesamt an beiden Standorten sehr wohl und kommen in der Regel sehr gerne dorthin“, erklärte Janina Korporal.

Bei der Ferienbetreuung kommen in der ersten Ferienwoche 16, in der zweiten 15 und in der dritten acht Kinder zum Zuge. Wegen der Umbauarbeiten an der Astrid-Lindgren-Schule findet diese am Lernzentrum statt.

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