Richtfest der neuen Seniorentagespflege in Horstmar
„Eine große Bereicherung für die Horstmarer Bürger“

Horstmar -

Grund zum Feiern gab es jetzt in Horstmar: Das Richtfest der neuen Seniorentagespflege stand an. Geschäftsführer Burkhard Baumann lobte dabei vor allem eins: den trotz Corona zügigen Baufortschritt.

Donnerstag, 16.07.2020, 14:00 Uhr aktualisiert: 19.07.2020, 11:44 Uhr

Aufsichtsrat, Geschäftsführer und leitende Mitarbeitende der Domus Caritas gGmbH haben sich jetzt mit Angestellten der beteiligten Baufirmen sowie dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Horstmar, Ludger Hummert, zum Richtfest des Neubaus für die neue Seniorentagespflege (SenTa) an der Münsterstraße 11 in Horstmar getroffen.

Geschäftsführer Burkhard Baumann freute sich über den zügigen Baufortschritt. „Bereits fünf Monate nach der Grundsteinlegung können wir heute – trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie – das Richtfest des neuen Gebäudes feiern. Unser Dank gilt den Planern und Bauleuten sowie allen Beteiligten an diesem Projekt.“

„Die Stadt Horstmar freut sich über das neue Bauwerk an der Münsterstraße“, betonte Ludger Hummert. „Dieses Haus fügt sich nicht nur in die Bauweise der Altstadt ein, sondern die künftige Tagespflege ist auch eine große Bereicherung für die Horstmarer Bürger, wenn sie zu Hause mal nicht mehr alleine zurecht kommen.“

Im Erdgeschoss des Gebäudes wird eine Tagespflegeeinrichtung für 13 Senioren einziehen. Die Tagespflegeeinrichtung wird vom Deutschen Hilfswerk (DHW) gefördert. Darüber hinaus entstehen in der ersten und zweiten Etage des Hauses sechs barrierefreie Wohnungen, die über die Wohnbauförderung in Zusammenarbeit mit der NRW.Bank finanziert werden. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt betragen rund 1,9 Millionen Euro.

Die Tagespflege wird voraussichtlich Anfang 2021 in Betrieb gehen, so Christiane Nitz, Gesamtleiterin der ambulanten und teilstationären Dienste der Domus Caritas. Anmeldungen für die 13 Plätze können bereits jetzt bei der Sozialstation in Horstmar vorgenommen werden. „Gerade bei der Wiedereröffnung unserer Tagespflegen in Borghorst und Altenberge – nach der Unterbrechung bedingt durch die Corona-Pandemie – ist noch einmal sichtbar geworden, wie wichtig die sozialen Kontakte für die Gäste der Tagespflegen sind“, betont Nitz. Auch für die sechs barrierefreien Wohnungen können bereits Voranfragen erfolgen. Für die Verwaltung der Wohnungen ist das benachbarte St. Gertrudis-Haus zuständig.

Für den Träger des Bauvorhabens, die Domus Caritas gGmbH, ist die Seniorentagespflege Teil seiner Quartierentwicklung in Horstmar. Neben der ambulanten Pflege der Caritas-Sozialstation und der stationären Pflege im Altenwohnheim mit angegliedertem Betreutem Wohnen soll die Lücke im Pflege-Angebot mit der Tagespflegeeinrichtung geschlossen werden. „So kann man zukünftig in Horstmar noch besser gepflegt alt werden“, so Burkhard Baumann.

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