Radtour der CDU Leer mit Landratskandidat Matthias Krümpel
Kapellen-Tour gibt zahlreiche Einblicke

Horstmar-Leer -

Zu den heimischen Kapellen führte die Radtour der CDU Leer. Daran beteiligte sich auch der CDU-Landratskandidat Matthias Krümpel und Kreistagsmitglied Andreas Schulte. Sie alle erleben einen informativen und geselligen Ausflug, der beim Grillen am Pfarrheim ausklang.

Donnerstag, 20.08.2020, 17:12 Uhr aktualisiert: 20.08.2020, 17:37 Uhr
Zuerst nahm die Radlergruppe Bavings Kapelle in Haltern in Augenschein. Der Abschluss fand am Pfarrheim statt.
Zuerst nahm die Radlergruppe Bavings Kapelle in Haltern in Augenschein. Der Abschluss fand am Pfarrheim statt.

Viel Anklang fand die von der CDU Leer organisierte Fahrradtour, heißt es in einer Mitteilung der CDU. Zu den Teilnehmern gesellten sich auch CDU-Landratskandidat Matthias Krümpel und Kreistagsmitglied Andreas Schulte. Ziel der Rundreise waren die örtlichen Kapellen. Die erste Pause legten die Radler an Bavings Kapelle ein. Dort erwarteten Helga Viefhues und Sohn Hendrik die Besucher. Die Gastgeber berichteten aus der Entstehungsgeschichte des Bauwerkes, das 1890 errichtet wurde. Es stand ursprünglich mitten auf der Kreuzung der wichtigen Wege zwischen Schöppingen, Leer und Burgsteinfurt.

Um mehr Platz für die Fuhrwerke zu schaffen, wurde die Kapelle am jetzigen Standort neu errichtet. Die Familie Baving läutete mehrmals am Tag die Glocke. Heute gibt es ein elektrisch betriebenes Geläut.

Nach einem kühlen Getränk ging es weiter. Den nächsten Stopp legte die Gruppe an der Kapelle der Familie Hölscher an der Reithalle ein. Ewald Hölscher berichtete aus der Geschichte dieses im Jahr 1972 errichteten Bauwerks, das auf dem Sockel einer ehemaligen Kreuzwegstation steht. Im Inneren befindet sich eine Kreuzwegstation und die Auferstehung Jesu. Die Darstellungen wurden von der Horstmarer Bildhauerin Gertrud Büscher-Eilert in Eichenholz geschnitzt.

Über die Bauerschaft Ostendorf erreichten die Radler die Alst. Als den „religiösen Mittelpunkt“ dieser Bauerschaft bezeichnete Ernst Telgmann die Friedenskapelle. Der Wunsch nach Frieden, geboren aus dem Schrecken zweier Weltkriege, sei das Motiv für ihre Errichtung gewesen. Opfersinn und Eigenleistung der 260 Bewohner der Bauerschaft Alst und einige Freunde schufen das Bauwerk, das 1967 eingeweiht wurde. Im Jahr 1988 stifteten die Eheleute Erich und Gabriele Büttner das Kruzifix in der Mitte der Stirnwand. Die Altarplatte ruht auf einem Findling, der in der Nähe der Kapelle gefunden wurde.

„Seit der Einweihung der Kapelle haben hier Zehntausende für den Frieden gebetet und mit Spenden geholfen“, erläuterte Ernst Telgmann. Der Vorsitzende des Kapellenvereines hat in seiner Jugendzeit pünktlich um 12 Uhr die Glocke geläutet und durfte dafür sogar die Schule verlassen.

Der Abschluss fand auf dem Grillplatz vor dem Pfarrheim statt. Dort betätigten sich Matthias Krümpel, Andreas Schulte und Ludger Hummert als Grillmeister. „Bei der vierstündigen Rundfahrt ist die gute dörfliche Gemeinschaft deutlich geworden“, zeigte sich Landratskandidat Matthias Krümpel vom Zusammenhalt beeindruckt.

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