Schlepper-Oldtimer-Andacht am Sonntag
Energische Gebete mit Motorengeräusch

Horstmar -

Am Bahnhofscafé in Horstmar findet am kommenden Sonntag (15 Uhr) eine ganz besondere Andacht statt. Die Besucher werden dabei nämlich die Gelegenheit haben, alte Trecker und Schlepper zu sehen.

Donnerstag, 03.09.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 17:12 Uhr
Prädikant Alexander Becker, Norbert Wiechers und Pfarrdechant Johannes Büll (v.l.) laden am Sonntag zur Schlepper-Oldtimer-Andacht am Bahnhofscafé ein.
Prädikant Alexander Becker, Norbert Wiechers und Pfarrdechant Johannes Büll (v.l.) laden am Sonntag zur Schlepper-Oldtimer-Andacht am Bahnhofscafé ein. Foto: fn

Pfarrdechant Johannes Büll, Prädikant Alexander Becker und Norbert Wiechers laden gemeinsam zur bislang gut angenommenen Andacht am Bahnhofscafé in Horstmar ein. Sie findet am kommenden Sonntag um 15 Uhr statt. Diesmal wird es eine besondere Andacht sein, nämlich eine Schlepper-Oldtimer-Andacht.

Norbert Wichers berichtet über die Vorgeschichte. Als er auf der Suche nach Material für seinen am Bahnhofscafé geplanten Kirchenpfad war, suchte er vier Stelen aus Eichenholz. Für Eichenholz sei die Firma Berning aus Laer bekannt, erinnerte er sich und daher immer erste Anlaufstelle.

Als Norbert Wiechers dem Firmeninhaber Franz Josef Berning von dem Kirchenpfad erzählte, kam von diesem spontan die Antwort, derartige Kanthölzer habe er auf Lager.

Auf die Nachfrage, was denn das Kantholz kosten würde, meinte Franz Josef Berning: „Norbert, Du hast immer so tolle Ideen, das Kantholz ist eine Spende für deinen Kirchenpfad.“ Als sogenannte Gegenleistung vereinbarte Norbert Wiechers mit Franz Josef Berning, bei passender Gelegenheit eine Andacht für die Oldtimerfreunde zu organisieren. Dieses Versprechen wird jetzt eingelöst.

„Passend zur Erntezeit und den historischen Schleppern denken wir gemeinsam darüber nach, welche Ernte wir einfahren“, informiert Prädikant Alexander Becker zum Thema der Andacht, wenn man sich so anschaue, was die Menschen „säen“.

Welche Saat gehe auf, wenn russische Spitzenpolitiker unter dem Verdacht stehen, Konkurrenten zu vergiften; wenn in den USA dafür demonstriert werden müsse, dass das Leben von Schwarzen tatsächlich etwas wert ist; wenn in Belarus die Rufe nach Freiheit und Demokratie versucht werden, mit Gewalt niederzuknüppeln? „Was macht Gott aus dem Hass, den Menschen säen und wie kann daraus etwas Gutes wachsen“, stellt Alexander Becker die entscheidende Frage.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7565669?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686831%2F
Nachrichten-Ticker