Neuer Stadtrat: CDU und Grüne gewinnen je einen Sitz hinzu
Union baut absolute Mehrheit aus

Horstmar -

Eigentlich gab es bei der Kommunalwahl in der Burgmanstadt keine Verlierer. Die CDU untermauerte ihre absolute Mehrheit und gewann, wie die Grünen, jeweils ein Ratsmandat hinzu. Die SPD bestätigte nahezu ihr Ergebnis von vor sechs Jahren.

Montag, 14.09.2020, 16:33 Uhr aktualisiert: 14.09.2020, 17:13 Uhr
Strahlende Gesichter beim Horstmarer Ortsverband der Grünen
Strahlende Gesichter beim Horstmarer Ortsverband der Grünen.

Die Kommunalwahl in der Burgmanstadt nahm am Sonntag ihren erwarteten Verlauf. Denn die einzige Frage, die sich stellte, war, welche Partei erhält die zwei Mandate der UWG,  die zur Wahl nicht mehr angetreten war. Die CDU (13) und das Bündnis  90/Die Grünen (4) legten jeweils ein Mandat zu. Die SPD hingegen verlor   leicht, konnte aber ihre fünf Mandate halten. Die Ortsunion baute ihre absolute Mehrheit aus (57,9 Prozent). Eindeutiger Sieger mit einem Zuwachs von 7,3 Prozent auf nunmehr 18,6 Prozent wurden die Grünen.

Neu im Rat der Stadt Horstmar sind Thomas Vossenberg, Theodor Kajüter, Hermann ten Winkel und Andreas Schulte für die CDU, Carsten Hemsing und Inge Kellers-Hinkers für die SPD sowie Nina Liebing für die Grünen.

Ludger Hummert (CDU), noch amtierender 1. stellvertretender Bürgermeister, zeigt sich einen Tag nach der Wahl hocherfreut über das Resultat der Ortsunion:“ „Mit so einem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Das ist schon eine Hausnummer. Es hat sich wieder gezeigt, dass die CDU erster Ansprechpartner vor Ort ist, auch für die Jugend. Das unterstreicht der Zuspruch der vielen Erstwähler. Darüber hinaus honorieren die Wähler unsere guten Verbindungen mit Vertretern aus der Bundes- und Landespolitik. Bei uns gibt es nicht den Unterschied die da oben und die da unten.“

Obwohl der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Kaiser sich etwas mehr erwartet hatte (wir berichteten), sind die Sozialdemokraten die einzigen, die eine Direktmandat der CDU abnehmen konnten. Carsten Hemsing aus dem Wahlkreis 6 erzielte ganze acht Stimmen mehr, als sein Konkurrent Hermann ten Winkel, der über die Reserveliste in den Stadtrat zog. „Ich bin in diesem Wahlkreis aufgewachsen und wohne auch dort. Die Leute vertrauen mir“, begründet das neue Ratsmitglied seinen knappen Wahlsieg und ergänzt: „Hermann ten Winkel und ich kennen uns mehr als 25 Jahre. Er ist ein guter Freund von mir und war einer der ersten, der mir gratulierte.“

Dr. Reinhard Stahl, wiedergewähltes Ratsmitglied des Bündnis 90/Die Grünen, freute sich besonders über die erzielten 30 Prozent in seinem Wahlbezirk 3. Als neues Ratsmitglied seiner Fraktion wurde Nina Liebing begrüßt. „Wir haben sie bewusst auf diesen Reservelistenplatz gesetzt, weil sie den Altersdurchschnitt unserer Fraktion erheblich senkt und die jungen Grünen verkörpert“, erläutert Stahl, der zusammen mit seinem Parteikollegen Dr. Dirk Klein-Bölting für die neue Amtsperiode hofft, dass der Umgang im neuen Rat untereinander sich erheblich verbessert. „Die Angriffe und Anfeindungen, die im Wahlkampf teilweise gegenüber uns geäußert wurden, gingen gar nicht.“

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