Kreisjahrbuch beim Heimatverein erhältlich
Zwei Horstmarer Autoren vertreten

Horstmar -

Mit gleich zwei Autoren ist die Stadt Horstmar im Kreisjahrbuch vertreten. Dieses ist ab sofort beim örtlichen Heimatverein und der Familie Janßen erhältlich. Über die Entstehungsgeschichte der evangelischen Erlöserkirche hat Anton Janßen einen Bericht verfasst. Andreas Eiynck hat über die Wetterkapriolen des 19. Jahrhunderts geschrieben. Auf insgesamt 270 Seiten haben sich über 70 Autoren und Fotografen verewigt.

Mittwoch, 11.11.2020, 18:14 Uhr
So sah die die Erlöserkirche mit ihren Gemeinderäumen sowie Pfarrer- und Küsterinnen-Wohnung zu ihrer Entstehungszeit aus.
So sah die die Erlöserkirche mit ihren Gemeinderäumen sowie Pfarrer- und Küsterinnen-Wohnung zu ihrer Entstehungszeit aus.

Das neue Jahrbuch „Unser Kreis 2021“ ist ab sofort auch wieder beim Heimatverein Horstmar (Familie Janßen am Lerchenweg 7 und Inga Janßen in der Hirsch-Apotheke) zum Preis von zehn Euro erhältlich. Es berichtet in vielen Aufsätzen vom „Kommen, Gehen, Ankommen“, nicht nur der Vertriebenen aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße.

Die Stadt Horstmar ist mit einem Bericht von Anton Janßen über die Baugeschichte der evangelischen Erlöserkirche als erste Vertriebenen-Kirche ganz aus Stein – bis dahin waren für die Vertriebenen nur Notkirchen aus Holz gebaut worden – vertreten.

Zudem gibt es einen Bericht von Andreas Eiynck in dem Werk. Er schreibt über die Wetterkapriolen im 19. Jahrhundert, die in einer Chronik auf dem Hofe Schulze Epping aufgezeichnet worden waren. Die Daten hat Maria Schulze Epping dem Autor zur Verfügung gestellt.

Daneben sind auch den Standardthemen „Ortsgeschichte“, „Kultur“, „Natur“, „Menschen“ und „Literatur“ wieder zahlreiche interessante Beiträge gewidmet, wobei dem Plattdeutschen viel Raum gegeben ist. Auf 270 Seiten, geschrieben und illustriert von über 70 Autoren und Fotografen, bietet das Dokument für jeden guten Lesestoff.

Wieder empfiehlt sich das Buch besonders auch für kurze Mußezeiten, denn die Beiträge sind alle nicht lang. So mussten sich die Autoren auf vier bis sechs Seiten einschließlich der Fotos beschränken. Für die Verfasser nicht immer leicht, für den Leser aber angenehm, denn bald hat er das Ende eines Berichtes erreicht und kann sich dann einem anderen widmen oder einer anderen Beschäftigung. Gerade auch von älteren Menschen wird das Jahrbuch daher besonders geschätzt und auch deshalb, weil bei so mancher Zeile Erinnerungen an früher wach werden.

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